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Packendes Museum - Das DBM im Aufbruch

Afghanische Ministerin für Bergbau besucht TH Georg Agricola und Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Ministerin Nargis Nehan (4.v.l.) mit Jürgen Kretschmann (5.v.l.), Siegfried Müller (3.v.l.), Jost Pachaly von der Heinrich Böll-Stiftung (li.), Vizeminister Mir Javid (6.v.l.) und Experten aus dem afghanischen Bergbauministerium

Am Freitag, den 17.11.2017, besuchte die neue afghanische Ministerin für Bergbau und Erdöl, Frau Nargis Nehan, während einer von der Heinrich-Böll-Stiftung begleiteten Deutschlandreise die Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, Leibniz Forschungsmuseum für Georessourcen (DBM). Hier informierte sie sich über den aktuellen Stand der Gewinnungstechnik für den Steinkohlenbergbau.

Afghanistan gehört heute zu den ärmsten Staaten der Erde. Gleichzeitig ist es reich an Bodenschätzen, die aber aufgrund der jahrzehntelangen kriegerischen Auseinandersetzungen zum größten Teil brachliegen. So verfügt das zentralasiatische Land nach Expertenmeinung über die weltgrößten Kupferressourcen, außerdem über beachtliche Lagerstätten unter anderem von Erdöl, Kohle, Gold, Lithium und Seltenen Erden.

Mit dem Präsidenten der THGA, Prof. Dr. Jürgen Kretschmann und dem stellvertretenden Direktor des DBM, Dr. Siegfried Müller, tauschte sich die Ministerin darüber aus, wie der Bergbau in Afghanistan auf- und ausgebaut werden kann. Neben finanziellen Investitionen und einer Verbesserung der Sicherheitslage sind dafür auch gut ausgebildete einheimische Fachkräfte nötig. Nehan, Kretschmann und Müller erörterten daher auch Strategien zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in der afghanischen Rohstoffbranche. Dabei kann auch die THGA Unterstützung leisten: Ministerin Nehan sprach sich dafür aus, dass afghanische Hochschulabsolventen den neuen internationalen Master-Studiengang Mineral Resource and Process Engineering (Rohstoffgewinnung und Verfahrenstechnik) an der THGA besuchen. Dazu wollen Nehan und Kretschmann eine Kooperationsvereinbarung zwischen der THGA und dem afghanischen Bergbau-Ministerium vorbereiten. Die Ministerin bat den THGA-Präsidenten auch, Mitglied des Strategic Advisory Boards (strategisches Beratungsgremium) ihres Ministeriums zu werden.

Bei einem Rundgang durch das Anschauungsbergwerk des DBM verschaffte sich die Ministerin einen Überblick über die technische Entwicklung des deutschen Steinkohlebergbaus, die sie als Vorbild für die afghanische Bergbautechnik bezeichnete.

THGA und DBM werden beide von der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH getragen, deren Vorsitzender Geschäftsführer Professor Kretschmann ist.

22. November 2017

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Letzte Grubenfahrt 15.30 Uhr

Preise (gültig ab 28.11.2017)

Erwachsene
5,00 €
ermäßigt
2,00 €
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11,50 €
Jahreskarte
12,50 €
Familien-Jahreskarte
25,00 €
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