Das DBM baut um

Mit der Sanierung des Hauses und der Neugestaltung der Dauerausstellung bricht das DBM in seine Zukunft auf. Unter dem Titel Masterplan DBM 2020 sind seit geraumer Zeit hinter den Kulissen des Museums und seit Anfang 2016 auch spürbar für unsere Besucher Veränderungsprozesse im Gang. Damit die übertägigen Ausstellungshallen saniert werden können, mussten Exponate eingepackt und verlagert werden. Diese logistische Mammutaufgabe ist zu Beginn des Jahres 2017 erfolgreich bewältigt worden und die beräumten Hallen stehen dem Besucher nicht mehr zur Verfügung. Die alte Dauerausstellung ist für unsere Besucher nicht mehr zugänglich. In der Zwischenzeit wird hinter den Kulissen eifrig gearbeitet: Es entstehen Umbaupläne mit Architekten und die Kuratoren der neuen Rundgänge entwickeln zusammen mit Ausstellungsgestaltern die neue Dauerausstellung, kurz: das ganze DBM ist im Umbruch.

Dass dieser Prozess für unsere Besucher so angenehm wie möglich abläuft, ist uns sehr wichtig. Trotzdem begann mit den Baumaßnamen im Februar 2017 die Phase, in der Auswirkungen durch die Baumaßnahmen direkt sichtbar wurden. Die Baustelle für die umfassenden Sanierungsmaßnahmen wurde eingerichtet, der Eingang des Museums verlegt, Cafeteria und der Museums-Shop zogen um. Aktuell finden Sie den Eingang zum Museum im Museumserweiterungsbau DBM+ (Europaplatz/Schillerstraße) sowie unseren Shop in den Räumlichkeiten an der Schilllerstraße.

Aus Sicherheitsgründen wird das Fördergerüst vom 27. November 2017 an bis voraussichtlich zum Sommer 2018 nicht mehr für unsere Besucher geöffnet sein. Der Zugang ist umbaubedingt nicht mehr sichergestellt.
Mit Anschauungsbergwerk und Seilfahrtsimulator werden wir für die gesamte Dauer des Umbaus zentrale Elemente unseres Hauses weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich halten: Erleben Sie hier den Alltag unter Tage und die Atmosphäre im Steinkohlenbergbau hautnah. Ergänzend dazu finden Sie im DBM+ das Ausstellungsprojekt „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“.

Die Sanierung des Nordflügels und die Neugestaltung der Rundgänge zu den Themen Steinkohle und Mensch & Bergbau werden von der RAG-Stiftung im Rahmen des Projektes „Glückauf Zukunft!“ mit einer Fördersumme in Höhe von 15 Millionen Euro unterstützt.
Die Sanierung des Südflügels und die Neugestaltung der Rundgänge zu den Themen Georessourcen sowie Kunst & Kultur im Bergbau werden im Rahmen der Bund-Länder-Förderung mit der gleichen Summe unterstützt.

Sperrung des Fördergerüsts ab 27. November

Fördergerüst geschlossen
Foto: Helena Grebe

Der Umbau des DBM bringt für unsere Besucher weitere Veränderungen mit sich: Ab dem 27. November können wir aus Sicherheitsgründen den Zugang zum Fördergerüst nicht mehr gewährleisten. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum Sommer 2018 dauern. Aufgrund der neuen Beschränkungen beim Besuch des DBM werden die Eintrittspreise ab dem Zeitpunkt der Schließung im Durchschnitt um 25% gesenkt.

Ab Ende November werden im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen des DBM im Inneren Treppenhäuser abgerissen, die für die Evakuierung des Fördergerüsts notwendig sind. Da wir ab dann die Sicherheit unserer Besucher nicht mehr uneingeschränkt garantieren könnten, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, eines unserer beliebtesten Ausstellungsobjekte für den Besuch zu sperren:
Ab dem 27. November können wir die Fahrt auf das Fördergerüst nicht mehr anbieten. Der Blick über das Ruhrgebiet von unserem größten Objekt wird voraussichtlich ab Sommer 2018 wieder möglich sein. Anschauungsbergwerk und Seilfahrtsimulator sowie das DBM+ mit der Ausstellung „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“ bleiben jedoch weiterhin geöffnet. Sie ermöglichen einen Einblick in die Welt des Bergbaus und das Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen.

Wir haben aufgrund der neuerlichen Beschränkungen für unsere Besucher unsere Eintrittspreise ab dem Zeitpunkt der Schließung um durchschnittlich 25% gesenkt. Weitere Informationen sowie die neuen Eintrittspreise finden Sie ab dem 24. November in unseren Besucherinformationen.

Bitte informieren Sie sich jeweils vor Ihrem Besuch auf unserer Website, wie sich der Umbau aktuell auswirkt: www.bergbaumuseum.de/umbau


03. November 2017