Das DBM baut um

Mit der Sanierung des Hauses und der Neugestaltung der Dauerausstellung bricht das DBM in seine Zukunft auf. Unter dem Titel Masterplan DBM 2020 sind seit geraumer Zeit hinter den Kulissen des Museums und seit Anfang 2016 auch spürbar für unsere Besucher Veränderungsprozesse im Gang. Damit die übertägigen Ausstellungshallen saniert werden können, mussten Exponate eingepackt und verlagert werden. Diese logistische Mammutaufgabe ist zu Beginn des Jahres 2017 erfolgreich bewältigt worden und die beräumten Hallen stehen dem Besucher nicht mehr zur Verfügung. In der Zwischenzeit wird hinter den Kulissen eifrig gearbeitet: Es entstehen Umbaupläne mit Architekten und die Kuratoren der neuen Rundgänge entwickeln zusammen mit Ausstellungsgestaltern die neue Dauerausstellung, kurz: das ganze DBM ist im Umbruch.

Dass dieser Prozess für unsere Besucher so angenehm wie möglich abläuft, ist uns sehr wichtig. Trotzdem beginnt mit den Baumaßnamen im Februar 2017 die Phase, in der Auswirkungen durch die Baumaßnahmen zu erwarten sind. Dann wird die Baustelle für die umfassenden Sanierungsmaßnahmen eingerichtet. Mit Anschauungsbergwerk, Seilfahrtsimulator und Fördergerüst werden wir für die gesamte Dauer des Umbaus zentrale Elemente unseres Hauses weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich lassen. Erleben Sie hier den Alltag unter Tage und die Atmosphäre im Steinkohlenbergbau hautnah. Ergänzend dazu finden Sie im DBM+ das Ausstellungsprojekt „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“.

Die Sanierung des Nordflügels und die Neugestaltung der Rundgänge zu den Themen Steinkohle und Mensch & Bergbau werden von der RAG-Stiftung im Rahmen des Projektes „Glückauf Zukunft!“ mit einer Fördersumme in Höhe von 15 Millionen Euro unterstützt.

Das DBM baut um: Baustelle wird eingerichtet

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Nach der erfolgreichen Beendigung der Logistikmaßnahmen zur Beräumung des DBM wird nun ab dem 1. Februar damit begonnen, die Baustelle einzurichten.

Seit Oktober letzten Jahres ist das DBM im Interimsbetrieb angekommen. Das heißt für die Besucher, dass die übertägigen Ausstellungshallen nicht mehr zugänglich sind. Einem Besuch im Deutschen Bergbau-Museum Bochum steht dennoch nichts im Wege, denn mit dem Anschauungsbergwerk, dem Seilfahrtsimulator, dem Fördergerüst und dem DBM+ mit der Ausstellung „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“ bleibt es über die gesamte Zeit des Umbaus geöffnet.
Bitte informieren Sie sich zeitnah vor Ihrem Besuch auf www.bergbaumuseum.de/umbau oder telefonisch (im Rahmen der Öffnungszeiten) unter: Tel +49 (234) 5877 126, wie sich der Umbau aktuell auswirkt.
Mit den Sanierungsmaßnahmen, die etwa zwei Jahre dauern werden, wird das denkmalgeschützte Gebäude baulich darauf vorbereitet, was an anderer Stelle schon in Köpfen und an Schreibtischen erdacht wird: eine neue Dauerausstellung für das DBM. Ein Team aus Kuratoren erarbeitet zurzeit gemeinsam mit Ausstellungsgestaltern und Museumspädagogen Inhalte, Vermittlungs- und Präsentationsformen und stellt sich der Herausforderung, Inhalte und Ergebnisse aus der hauseigenen Forschung spannend, lehrreich und informativ zu präsentieren und die diversen Zielgruppen mit verschiedenen Vermittlungsangeboten anzusprechen.

Weitere Informationen:
www.bergbaumuseum.de/umbau

Die Sanierung des Nordflügels und die Gestaltung der Rundgänge zu den Themen Steinkohle sowie Mensch und Bergbau werden ermöglicht durch die Fördersumme von 15 Millionen Euro, die die RAG-Stiftung im Rahmen des Projekts „Glückauf Zukunft!“ zur Verfügung gestellt hat.


1. Februar 2017