„Fremd(e) im Revier?“

Initiative der Archive im Ruhrgebiet im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR 2010 – Teilprojekt „Bergfremd(e). Ausländer im Ruhrbergbau“

Im Kontext des Kulturhauptstadtjahres 2010 wurden mehrere Ausstellungen zu verschiedenen Aspekten des Themas geplant.

Als übergreifende Klammer der dezentralen Präsentationen fungierte dabei unter anderem eine gemeinsame Begleitpublikation. Das montan.dok hat in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen eine Ausstellung zur Geschichte der Ausländer im Ruhrbergbau sowie einen entsprechenden Beitrag zur Begleitpublikation erarbeitet. Ausgangspunkt ist die Relevanz ausländischer Arbeitskräfte, aber auch ausländischer Unternehmer, Ingenieure und Investoren für die Entwicklung des Ruhrbergbaus als einer der Kernindustrien des Ruhrgebietes im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei wird ebenso auf die Bemühungen des Ruhrbergbaus um Anwerbung dieser Arbeitskräfte sowie auf die Integration der häufig bergfremden Arbeitskräfte in den Bergbaubetrieb eingegangen. In konzeptioneller Hinsicht wird – soweit möglich und angebracht – versucht, geschichtliche Entwicklungsstränge anhand lokaler oder individual-biographischer Beispiele zu veranschaulichen.


Förderung

Ruhr 2010 GmbH

Laufzeit

2009 - 2010



Veröffentlichungen

  • Stefan Przigoda/Stefan Goch: Bergfremd(e). Ausländer im Ruhrbergbau, in: Wisotzky, Klaus/Wölk, Ingrid (Hrsg.): Fremd(e) im Revier!? Zuwanderung und Fremdsein im Ruhrgebiet, Essen 2010, S. 222-257.