Workshops und Tagungen

Anatolian Metal VIII
Foto: DBM

Anatolian Metal VIII

Internationales Symposium

17.-19. November 2016 | Bochum

Im November findet im Deutschen Bergbau-Museum Bochum ein dreitägiges archäologisches Symposium als achte Folge der seit 1998 durchgeführten Reihe „Anatolian Metal“ statt. Die Tagung beschäftigt sich in diesem Jahr mit den Eliten in Anatolien und dem östlichen Mittelmeergebiet.
Anatolien und seine Nachbarregionen gehören zu den wichtigen Forschungsregionen des DBM. Die Forschungen zur neolithischen Rohstoffversorgung, zum Beginn der Pyrotechnologien und der Metallnutzung in Anatolien gehören längst zum Forschungsschwerpunkt des Hauses. Laufende Projekte des DBM zur prähistorischen Salzgewinnung in Iran, zum Gold in Vorderasien, zum Zinn in Zentralasien und zum Kupfer in Anatolien sind nur einige Beispiele für die Forschungstätigkeiten des DBM, die in enger Zusammenarbeit mit einheimischen und ausländischen Forschergruppen durchgeführt werden. Die Ergebnisse wurden in den jeweiligen Anatolian Metal Symposien der Fachwelt vorgestellt.

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Geschichtskultur im und am DBM
Foto: Anton Tippe/Fotoarchiv Ruhr Museum

6. Geschichtskonvent Ruhr

Planungen zum Ende des Bergbaus

25. November 2016 | 12.00 bis 18.00 Uhr | Bochum

Das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e. V. lädt am 25. November 2016 zu einem weiteren Geschichtskonvent. In diesem Jahr soll es um die geplanten Aktivitäten anlässlich der Stilllegung von Prosper Haniel in Bottrop, der letzten Steinkohlenzeche im Ruhrgebiet, im Jahr 2018 gehen. Zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus planen derzeit zahlreiche Institutionen und Akteure aus dem Umfeld des Bergbaus und der Geschichtskultur vielfältige Aktivitäten.

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Mittelalterliche Bergbautechnik in historischen und archäologischen Quellen

Mittelalterliche Bergbautechnik in historischen und archäologischen Quellen

Ein Workshop zur interdisziplinären Arbeit in der montanhistorischen Forschung

1. bis 3. Dezember 2016 | Herne

Die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit im Rahmen der Erforschung der mittelalterlichen Geschichte des Bergbaus wird seit vielen Jahren von verschiedenen Seiten betont. Durch Beispiele produktiver Zusammenarbeit u.a. von Montanarchäologen und Bergbauhistorikern ist das Potential solcher Projekte deutlich belegt.
Der Workshop richtet sich an Doktoranden und Postdoktoranden der Geschichtswissenschaft und Archäologie sowie benachbarter Disziplinen und widmet sich disziplinübergreifende Fragestellungen.

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(Post-)Industrial Narratives
Foto: Betriebsrat Bergwerk West/DBM/montan.dok

(Post-)Industrial Narratives: Remembering Labour and Structural Change in Oral History

Internationale Tagung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

5. bis 7. Dezember 2016 | Bochum

Wie das Ruhrgebiet, so sind zahlreiche europäische (und außereuropäische) Industrieregionen in den letzten Jahrzehnten von einem tiefgreifenden Strukturwandel betroffen worden. Industriell geprägte Landschaften und Städte sehen sich gezwungen, sich von alten Identitäten zu lösen, neue Infrastrukturen zu schaffen und oft auch mit Arbeitslosigkeit und Abwanderung der Bevölkerung zurechtzukommen. Die internationale Tagung (Post-)Industrial Narratives: Remembering Labour and Structural Change in Oral History widmet sich der Frage, wie die Akteure des Strukturwandels, die Menschen vor Ort, mit den damit einhergehenden Veränderungen umgehen. renzen.

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Frontiertechnologien – Technik in extremen Umwelten

Technikgeschichtliche Tagung des VDI 2017

2. bis 3. März 2017

Technik dient der Menschheit auch dazu, die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit in Bereiche und Gebiete zu verschieben, die ihr vorher nicht zugänglich waren. Die „Frontier“ markiert dabei nicht nur eine Übergangszone, in der die Beherrschbarkeit von Natur und Umwelt durch den Menschen an Grenzen stößt, sondern in welcher auch die Unterscheidung von Zivilisation und Wildnis ausgehandelt wurde. Technologische Grenzen sind und waren auch kulturelle Grenzen.

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Der Steinkohlenbergbau in Boom und Krise nach 1945

Der Steinkohlenbergbau in Boom und Krise nach 1945

Das Ruhrgebiet als Vergleichsfolie für Transformationsprozesse in der Schwerindustrie

22.-24. März 2017 | Bochum

Die Tagung wird sich mit dem Ruhrbergbau und den Reaktionen der verschiedenen Akteure auf die Herausforderungen durch die sich wandelnden Rahmenbedingungen nach 1945 auseinandersetzen. Im Fokus stehen die unternehmerischen und technischen Entwicklungen sowie die gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Transformationsprozesse, die sich zu dieser Zeit an Ruhr, Emscher und Lippe vollzogen.
Diese Transformationsprozesse sollen zudem vergleichend mit anderen Industrieregionen und schwerindustriellen Branchen betrachtet werden, um die Entwicklungen im Ruhrbergbau in einen breiteren internationalen Kontext einbetten zu können.
Die Tagung wird im Rahmen des von der RAG-Stiftung geförderten Projekts „Vom Boom zur Krise: Der deutsche Steinkohlenbergbau nach 1945“ am Deutschen Bergbau-Museum Bochum veranstaltet.

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Authentizität und industriekulturelles Erbe

Identitäten, Grenzen, Objekte und Räume

27. bis 29. April 2017 | TU Bergakademie Freiberg

Die Tagung thematisiert Erinnerungskulturen und -orte, Prozesse der Authentisierung des industriekulturellen Erbes sowie dessen räumliche Grenzen im europäischen und internationalen Vergleich. Ein Fokus liegt auf ehemaligen Montanrevieren.

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Archiv Tagungen und Workshops

On salt, copper, and gold : the origins of early mining and metallurgy in the Caucasus / 17th-19th June 2016

Jahrestagung VDI: Objektgeschichte(n) / 11. und 12. Februar 2016

Stoffgeschichte / 08.-09. Oktober 2015

BigStuff 2015 (fr.) / 03.-04. September 2015

Jahrestagung VDI: Lebenszyklen der Technik / 19.‐20. Februar 2015

RITaK-Abschlusskonferenz / 27.-29. November 2014

BigStuff '07 / 07.–14. September 2007