1868 richtete die Westfälische Berggewerkschaftskasse (WBK) die ständige Ausstellung "Bergbauliche Utensilien" ein, die Anschauungsmaterial westfälischer Bergschulen für die Ausbildung von Bergleuten zeigte. Seit dieser Zeit sind die Sammlungen stetig erweitert worden und unter veränderten Anforderungen neue Sammlungsschwerpunkte hinzugekommen.

Durch seine nationalen und internationalen Aktivitäten konnte das DBM seine montangeschichtliche Sammlung weit über den deutschsprachigen Raum hinaus ausdehnen, so dass nicht nur lokale und regional auf den mitteleuropäischen Raum begrenzte Montanregionen dokumentiert, sondern ein weltweites Spektrum der Entwicklung der Montantechniken und -kulturen vom Beginn bergbaulicher Aktivitäten bis in die heutige Zeit abgedeckt werden.

Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bilden mineralische Rohstoffe, Mineralstufen, Fossilien (Versteinerungen) und Gesteine. Bereits 1864 waren der WBK die mineralogisch-geologischen Sammlungen des Essen-Werdenschen und des Märkischen Bergamtes übertragen worden. Aus ihnen entwickelte sich als Folge weiterer, bis heute andauernder Sammeltätigkeiten das Geologische Museum des Ruhrbergbaus, das 1972 in das DBM umgezogen ist. Die Sammlungen dokumentieren nicht nur das Niederrheinisch-Westfälische Steinkohlengebiet, sondern darüber hinaus ebenso bedeutsame, häufig nicht mehr im Abbau befindliche Lagerstätten im In- und Ausland.

Zahlreiche Spezialsammlungen sind in den Ausstellungshallen dem Museumsbesucher zugänglich. Andere Sammlungsteile bilden die Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten.

Zur Recherche in den Beständen siehe: www.montandok.de

Öffnungszeiten

Die Musealen Sammlungen sind ohne Benutzungsgebühr im Benutzerraum des montan.dok zugänglich:
Mo. – Do. 08.30 – 16.00 Uhr
Fr. 08.30 – 14.00 Uhr

Kontakt

Die Benutzung der Musealen Sammlungen setzt eine Voranmeldung voraus. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Museale Sammlungen
Dr. Michael Ganzelewski
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: 0234 - 58 77 129
E-Mail: michael.ganzelewski@bergbaumuseum.de
Montanindustrie (von lat. mons Berg) ist ein politischer und volkswirtschaftlicher Sammelbegriff für den Steinkohlenbergbau (einschließlich Kokereien und Steinkohlekraftwerke) und die Stahlindustrie.
Als Besonderheit gilt die paritätische Mitbestimmung der Arbeitnehmer in den Aufsichtsräten und Vorständen.

Depot
Technisches Depot der Musealen Sammlungen

Terrine
Terrine (Silber) "PRESENTED to James Watt L.L.D. by the COMPANY of Glasgow WaterWorks 1811" (Inv.-Nr. 030006253001)


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Deutsches Bergbau-Museum . Am Bergbaumuseum 28 . 44791 Bochum
Forschungsbereich Montanhistorisches Dokumentationszentrum
Tel.: +49 234 5877 154 . Fax.: +49 234 5877 111
montan(dot)dok(at)bergbaumuseum(dot)de



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