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Römischer Bergbau im Kosovo

DFG bewilligt Fortsetzung des DBM-Projekts

Römischer Bergbau im Kosovo

Am Mittwoch, den 19. Oktober, sprachen sich Vertreter des Kultusministeriums des Kosovo und des Deutschen Bergbau-Museums Bochum (DBM) für eine weitere gemeinsame wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich der montanarchäologischen/archäometallurgischen Forschung aus. Grundsätzlich wurde von beiden Seiten die Bereitschaft signalisiert, Wege für eine langfristige Zusammenarbeit auszuloten. Hintergrund dieses Treffens im DBM ist die kürzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte Fortsetzung des Projekts „Römischer Bergbau und Metallproduktion nahe der antiken Stadt ULPIANA (Kosovo)“.

Im September erhielt Dr. Gabriele Körlin, Leiterin des DBM-Projekts Römischer Bergbau im Kosovo und stellvertretende DBM-Forschungsbereichsleiterin Montanarchäologie die positive Nachricht von der DFG: Ihr Team wird die Forschungen im Kosovo weiter fortsetzten können.

Zu Besuch waren Rexhep Hoti, stellvertretender Minister für Kultur, Jugend und Sport des Kosovo, Fein Hoxha, der Leiter der Rechtsabteilung des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport des Kosovo sowie Shota Bukoshi, Botschaftsrätin der Republik Kosovo in Berlin. Sie ließen sich von den Projektantragstellern Dr. Gabriele Körlin und Dr. Guntram Gassmann, Tübingen, sowie Prof. Dr. Thomas Stöllner, dem Abteilungsleiter Forschung des DBM, über den aktuellen Stand des Projekts informieren.

Seit 2009 untersuchen Wissenschaftler aus Bochum, Frankfurt und Tübingen mit Kollegen vor Ort die erzreiche Region südlich der kosovarischen Hauptstadt Priština. Nach mehreren vielversprechenden Gelände-Surveys bewilligte die DFG 2012 das Projekt „Römischer Bergbau und Metallproduktion nahe der antiken Stadt ULPIANA (Kosovo)“. In den zurückliegenden Jahren erlangten die Wissenschaftler weitgreifende Ergebnisse, unter anderem wurde ein großes römisches Montanrevier entdeckt, das wertvolle Hinweise auf die Rohstoffversorgung, vor allem mit Silber, des antiken Municipiuums Ulpiana liefert. Die Aufgabe war insofern anspruchsvoll, da sich neben römischen Bergbauspuren und weiteren Montanrelikten viele Überreste des mittelalterlichen und neuzeitlichen Bergbaus fanden, die die römischen Spuren teilweise überprägt haben. Durch die kürzlich verfolgte Projektverlängerung sind weitere Ausgrabungen möglich, von denen sich die Forscher weiterreichende Erkenntnisse erhoffen. Ab Frühjahr 2017 sollen sowohl die archäologischen Ausgrabungen als auch die geophysikalischen Messungen fortgesetzt werden.

Weitere Informationen zum Projekt: Römischer Bergbau im Kosovo

Quelle: Dr. Gabriele Körlin


21. Oktober 2016

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