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„Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ - Gemeinschaftsausstellung von Ruhr Museum und DBM

Nachts im Bergwerk 

Ab dem 27. April zeigen Ruhr Museum und Deutsches Bergbau-Museum Bochum in der Mischanlage der Kokerei Zollverein gemeinsam eine Sonderausstellung: „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ verdeutlicht auf den drei Ebenen des monumentalen Gebäudes die Geschichte des Bergbaus, die vielfältigen Verwendungen des Rohstoffs und welche historischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen mit der Kohle verbunden sind. Die Ausstellung wird gefördert von der RAG-Stiftung im Rahmen des Projekts „Glückauf Zukunft!“.

DIE KOHLE
Kein anderer Stoff hat die Geschichte Europas in den vergangenen 200 Jahren so sehr geprägt wie die Steinkohle. Sie brachte mit dem Bergbau eine mächtige Industrie hervor und beschäftigte auf ihrem Höhepunkt in den verschiedenen europäischen Revieren fast drei Millionen Bergleute. Steinkohle ermöglichte die Industrialisierung und begründete die Vormachtstellung Europas gegen Ende des 19. Jahrhunderts, lieferte aber auch die Energie für beide Weltkriege und war zentrales Thema der anschließenden Friedensverhandlungen. Sie führte zu erbitterten Klassenkämpfen und erschwerte politische Reformen, um nach dem Zweiten Weltkrieg die Basis sowohl für die Einigung Europas als auch die Zusammenarbeit von Unternehmern und Gewerkschaften zu bilden. Ausgehend von Kohle und ihren Nebenprodukten entstand die moderne chemische Industrie mit ihren Medikamenten, Kunststoffen und bunten Farben, während zugleich ihre Gewinnung und Nutzung zu erheblichen Eingriffen in Natur und Umwelt führten. Nach 150 Jahren Erfolgsgeschichte folgten ab den späten 1950er Jahren jedoch 50 Jahre, als der Bergbau in eine anhaltende Krise geriet, als Zechen schlossen und Bergleute um ihre und die Zukunft ihrer Familien bangten. Das machte einen Strukturwandel besonders im Ruhrgebiet, aber auch in den Saarländischen, Ibbenbürener und Aachener Steinkohlenrevieren und in Europa unvermeidlich.

Der Steinkohlenbergbau in Deutschland und in Europa ist aber viel mehr als Krise und Kampf um die Kohle. Er ist ein wichtiger Teil des europäischen Kulturerbes. Die Kohle hat nicht nur die Bergleute und ihre Familien geprägt, sondern ganze Regionen. Das Selbstverständnis der Bergleute unter Tage schuf eine einzigartige Vielfalt und viele Gemeinsamkeiten, die Regionen und Menschen in Europa verbinden.

DIE AUSSTELLUNG
Vom 27. April bis zum 11. November 2018 zeigen das Ruhr Museum und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum die Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ in der Mischanlage der Kokerei auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Sie ist die erste europäische Ausstellung, die zum Abschied von der Kohle gezeigt wird. 2018 schließen mit Prosper-Haniel in Bottrop und Anthrazit Ibbenbüren die beiden letzten aktiven Bergwerke in Deutschland. Damit zeichnet sich nach 200 Jahren ein Ende des Zeitalters der Kohle in Deutschland ab, das in ganz Europa Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt entscheidend beeinflusste. Besonders im Ruhrgebiet, der ehemals größten Bergbauregion Europas, hat Kohle die Arbeit, den Alltag und die Mentalität der Menschen stark geprägt. 2018 kommt der lange Abschied von der Kohle zum Abschluss, der Ende der 1950er Jahre mit der Kohlekrise und dem Zechensterben begann und über zwei Generationen die Region begleitet und geprägt hat.

Das Ruhr Museum, Regionalmuseum des Ruhrgebiets, und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, präsentieren mit „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ ihre erste Gemeinschaftsausstellung. Beide Ausstellungshäuser, die unter anderem über große Sammlungen zur Bergbaugeschichte verfügen, zeigen in den beeindruckenden Räumen der Mischanlage der Kokerei Zollverein die vielschichtige und faszinierende Geschichte der Kohle in Europa: ihre Förderung und Nutzung und die vielfältigen Auswirkungen bis in den Alltag hinein. Doch Kohle war nicht nur der Treibstoff der Moderne und des Fortschritts, sie war auch Teil der Schattenseiten der Industrialisierung, die ebenfalls beleuchtet werden.

Der Parcours der Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ folgt dem ehemaligen Weg der Kohle von der Zeche Zollverein hinüber zur Mischanlage der Kokerei. Die Besucher gelangen mit einer Standseilbahn in die Kopfstation des Gebäudes. Die Ausstellung zeigt in der Abteilung Kohlewelten die Entstehung der Kohle vor mehr als 300 Millionen Jahren in der Karbonzeit, einschließlich des größten je im Ruhrgebiet zutage geförderten Kohlestücks, sowie die weltweiten Lagerstätten der Kohle. Auf der darunterliegenden weitläufigen Verteilerebene geht es um den Bergbau, um die Welt unter Tage. Anhand der vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser werden nicht nur die technische Entwicklung, sondern auch die körperliche Anstrengung und die ständige Gefahr der Bergarbeit gezeigt. Durch das Treppenhaus geht es dann bergab in die Tiefe des Gebäudes und symbolisch in die eines Bergwerks.

In den fensterlosen Räumen der Bunkerebene wird die Entfesselung des Stoffes Kohle thematisiert. Die gespeicherte Sonnenenergie des „schwarzen Goldes“ befeuerte nicht nur das Industriezeitalter, sondern machte in Form der Kohlechemie die Nachahmung der Natur in der Chemie und Pharmazie möglich. Kohle brachte auch eine spürbare Verbesserung der Lebensverhältnisse. Sie war ein Garant für bessere Infrastruktur, Fortschritt, Arbeit und Wohlstand. Aber auch bei der Entstehung von Klassengegensätzen und der Führung von Kriegen kam der Kohle eine Schlüsselrolle zu.

Die Trichterebene der Mischanlage ist mit dem Thema Höhepunkt und Abschied der Hochphase und den Folgen der Kohle gewidmet. Sie reichen von der Schlüsselfunktion der Kohle für den Wiederaufbau und den europäischen Einigungsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg über die Ablösung der Kohle durch neue Energieträger mit dem nachfolgenden Strukturwandel bis hin zu den immensen ökologischen Folgen, die sich aus dem Abbau und der Verbrennung des Rohstoffs ergeben. Den Abschluss bilden die Menschen und Maschinen des Bergbaus. Im Rollenlager kommen Menschen zu Wort, deren Leben von der Kohle geprägt war und die in Interviews ihren persönlichen Abschied vom Zeitalter der Kohle nehmen. Ergänzt wird die Ausstellung von einem Skulpturenpark vor dem Ausstellungsgebäude mit gigantischen Maschinen, die die Dimensionen des modernen Bergbaus verdeutlichen.

DIE EXPONATE
Präsentiert werden rund 1.200 Exponate, vor allem aus den Beständen der beiden Museen sowie von über 100 regionalen, nationalen und internationalen Leihgebern. Das Spektrum der Ausstellungsstücke ist vielschichtig. Es reicht von Gemälden und Büsten der europäischen Zechenbesitzer, Bergbaurelikten und schweren Maschinen, Fahnen der Bergarbeitervereine
und -bewegungen bis hin zu historischen Plakaten, Fotografien und Filmen. Zu sehen ist eine Wandtapete mit einer der frühesten Eisenbahndarstellungen aus den Musées Gadagne in Lyon, eine Originalprobe des ersten synthetischen Farbstoffes aus Kohle und der Gründungsvertrag der Montanunion, der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl“, aus dem Nationalarchiv Luxemburg sowie die Kunstinstallation „Dark Star“ des britischen Künstlers Jonathan Anderson.

DER AUSSTELLUNGSORT
Ausstellungsort ist die Mischanlage der ehemaligen Kokerei Zollverein, eines der spektakulärsten Gebäude auf dem Welterbe Zollverein. Die gewaltigen Bunkeranlagen des ehemaligen Kohlespeichers, die der Ausstellungsparcours auf drei Ebenen erschließt, versinnbildlichen schon durch ihre Materialität und Monumentalität die visionären technischen Potentiale, aber auch die Gewalttätigkeit der industriellen Moderne. Ihre ursprüngliche Funktion bestand darin, die für die Kokerei bestimmten Kohlen zu sortieren, in riesigen Bunkern zu speichern und sie im gewünschten Mischungsverhältnis den Koksöfen zuzuführen. Sie war somit das Bindeglied zwischen der Kohleförderung auf der Zeche und der Kohleverarbeitung auf der Kokerei und ist damit ein besonders symbolträchtiger Ort. Nach ihrer Stilllegung 1993 wurde sie für die Abschlusspräsentation der Internationalen Bauausstellung Emscherpark zur Ausstellungshalle umgebaut. In ihr wurden spektakuläre Ausstellungen wie „Sonne, Mond und Sterne. Natur und Kultur der Energie“ oder „1914 – Mitten in Europa“ gezeigt. Nun wird der ehemalige Kohlespeicher zum Ort von „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“.

DAS BEGLEITPROGRAMM
Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Dazu gehört eine interdisziplinär besetzte, siebenteilige Vortragsreihe zum Steinkohlenbergbau aus europäischer Perspektive, die im Deutschen Bergbau-Museum Bochum ab dem 13. September 2018 stattfinden wird.

Ergänzt wird das Programm durch eine 13-teilige Reihe zum Steinkohlenbergbau im europäischen Film in Kooperation mit der Kinemathek im Ruhrgebiet und dem WDR. Die ersten fünf Termine ab dem 15. Juni 2018 finden zunächst im Kino im Walzenlager in Oberhausen statt. Die restlichen acht Termine der Filmreihe werden dann in Kooperation mit den Jungen Freunden Zollverein im Open-Air-Kino auf Zollverein gezeigt und sind mit einer verlängerten Öffnungszeit der Ausstellung verbunden. Eine Rote-Erde-Matinee im Eulenspiegel am 7. Oktober 2018 rundet die Filmreihe ab.

Hinzu kommt ein breites Exkursionsprogramm zu den Originalstätten des Steinkohlenbergbaus nicht nur im Ruhrgebiet, sondern auch in den benachbarten Revieren, wie im Aachener Raum und im Saarland sowie zu den bergbaulichen Welterbestätten in Elsass-Lothringen, im Hennegau und in Nord-Pas-de-Calais. Die Busexkursionen starten in Essen und in Oberhausen.

Das vielfältige Führungsprogramm verbindet in unterschiedlichen Führungsformaten die Qualitäten der beiden Häuser und ihrer Standorte. So bieten die Spezialführungen einen Rundgang durch die Ausstellung und Einblicke in die Kokerei. Die Führung „Über Tage und unter Tage – Der Steinkohlenbergbau“ kombiniert einen Rundgang durch die Ausstellung mit einem Besuch des Anschauungsbergwerks im Deutschen Bergbau-Museum Bochum. 

Die Öffentlichen Führungen finden täglich um 11 Uhr statt. Der Audioguide in Deutsch und Englisch mit 54 Stationen sowie das Kohle-Quiz für Familien mit Kindern ab acht Jahren ist täglich von 10 bis 17 Uhr erhältlich. Monatliche Kuratorenführungen, Führungen für Senioren, Führungen in Gebärdensprache und szenische Führungen sowie Familienführungen und Workshops für Kinder sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Aber auch die Führungen für Lehrende und Schulklassen bieten Raum, um an einem außerschulischen Lernort gebührend Abschied von der Kohle nehmen zu können.

DIE KOOPERATION
Die Sonderausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein bringt erstmals zwei bedeutende Museen der Region in einem Kooperationsprojekt zusammen. Dabei nutzen die beiden Museen Synergien und führen die Sammlung des Ruhr Museums zur Ruhrgebietsgeschichte mit den Beständen zur Bergbau- und Technikgeschichte des Deutschen Bergbau-Museums Bochum in einer Sonderausstellung zusammen.

DIE AUSSTELLUNGSMACHER
Die Ausstellung wird geleitet vom Freiburger Historiker Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Brüggemeier, dem Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums am Deutschen Bergbau-Museum Bochum Dr. Michael Farrenkopf und dem Direktor des Ruhr Museums Prof. Heinrich Theodor Grütter.

Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Brüggemeier hat sich als Ausstellungsmacher von „Feuer und Flamme. 200 Jahre Ruhrgebiet“ bereits in den 1990er Jahren mit der musealen Vermittlung von Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte beschäftigt. An der Universität Freiburg hat er den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte inne: „Kohle schuf die Welt, in der wir leben.“

Dr. Michael Farrenkopf ist Mitglied im Direktorium des Deutschen Bergbau-Museums Bochum und leitet dort seit 2001 das Montanhistorische Dokumentationszentrum. Dort wird in Bergbau-Archiv Bochum, Musealen Sammlungen und Bibliothek/Fotothek das Gedächtnis des Steinkohlenbergbaus bewahrt. Als Archivar sowie Bergbau- und Technikhistoriker arbeitet er praktisch und wissenschaftlich an der Sicherung und Pflege des bergbaulichen Kulturerbes: „Die Ausstellung ‚Das Zeitalter der Kohle‘ zeigt mit ihrer europäischen Blickrichtung, dass die Geschichte der Kohle noch lange nicht zu Ende erzählt ist. Die Bewahrung des kulturellen Bergbauerbes ist eine Zukunftsaufgabe.“

Prof. Heinrich Theodor Grütter ist Direktor des Ruhr Museums, Mitglied des Vorstand der Stiftung Zollverein und Honorarprofessor an der Universität Duisburg-Essen. Unter seine Verantwortung fallen viele international beachtete Ausstellungen über das Ruhrgebiet: „2018 stellt für das Ruhrgebiet eine wichtige Zäsur dar. Mit dem Ende der Kohle endet zumindest symbolisch auch der vor sechzig Jahren begonnene Strukturwandel.“

DIE FÖRDERUNG
Die Ausstellung wird gefördert von der RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative „Glückauf Zukunft!“. Mit „Glückauf Zukunft!" würdigen die RAG-Stiftung, die RAG Aktiengesellschaft und die Evonik Industries AG zusammen mit dem Sozialpartner IG BCE die Errungenschaften und Leistungen des deutschen Steinkohlenbergbaus. Außerdem treiben sie mit neuen Impulsen die Zukunftsgestaltung in den Bergbauregionen voran. 

Bärbel Bergerhoff-Wodopia ist Mitglied im Vorstand der RAG-Stiftung und verantwortet in ihrer Funktion unter anderem die Förderaktivitäten der RAG-Stiftung sowie das Projekt „Glückauf Zukunft!“: „Mit dem deutschen Steinkohlenbergbau schließt auch ein besonderes Kapitel Europas. ‚Das Zeitalter der Kohle‘ rückt auch dies noch einmal ins Bewusstsein der Menschen und ist sicher ein Höhepunkt im Programm von ‚Glückauf Zukunft! ‘.“

DER KATALOG
Das Katalogbuch mit 287 Seiten und zahlreichen Abbildungen erscheint im Klartext Verlag. Es kostet 24,95 Euro. Die ISBN-Nummer lautet 978-3-83751953-2.

ADRESSE
UNESCO-Welterbe Zollverein
Areal C [Kokerei], Mischanlage [C70]
Arendahls Wiese
45141 Essen
www.zeitalterderkohle.de

ÖFFNUNGSZEITEN
27. April bis 11. November 2018
Mo–So von 10–18 Uhr

EINTRITT
10 €, ermäßigt 7 €, Gruppeneintrittspreis pro Person 8 €, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Schüler und Studierende unter 25 Jahren frei sowie Schüler- und Studierendengruppen im Rahmen einer Führung; Gruppenermäßigungen und Kombitickets erhältlich an der Tageskasse. Online-Tickets unter www.kohle-tickets.de

BUCHUNG UND INFORMATION
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Tel +49 (0)201 24681 444

KONTAKT PRESSE
Stiftung Ruhr Museum 
Fritz-Schupp-Allee 15 
45141 Essen 
Telefon: +49 (0)201 24681 433 
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Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Telefon: +49 (0)234 5877 141
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen und Downloadmaterial finden Sie in der Pressemitteilung.

Anschrift

Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum

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(außer montags)

Öffnungszeiten

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Sa-So, Feiertage
10.00-17.00 Uhr
01. Jan, 01. Mai, 24.-26. und 31. Dez
geschlossen

Letzte Grubenfahrt 15.30 Uhr

Preise (gültig ab 28.11.2017)

Erwachsene
5,00 €
ermäßigt
2,00 €
Familienkarte
11,50 €
Jahreskarte
12,50 €
Familien-Jahreskarte
25,00 €
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