Sonderausstellung

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Foto: Nico Becker

Göbekli Tepe und die ältesten Monumente der Menschheit

30. Oktober 2019 bis 01. März 2020

Der DBM-Forschungsbereich Archäometallurgie zeigt in enger Kooperation mit dem Türkischen Generalkonsulat Essen die Fotoausstellung „Göbekli Tepe und die ältesten Monumente der Menschheit“. Göbekli Tepe, eine der wichtigsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre, befindet sich im Südosten der Türkei in einem Gebiet, wo vor gut 12.000 Jahren wesentliche Elemente unserer heutigen Zivilisation ihren Anfang nahmen. Gegen Ende der letzten Eiszeit vollzogen sich in Vorderasien mit dem Übergang vom Jäger- und Sammlertum zu der durch Sesshaftigkeit und Nahrungserzeugung bestimmten Lebensweise für die Menschen tiefgreifende Veränderungen, die eine neue Epoche, nämlich die neolithische Zeit der Menschheitsgeschichte einleitete. Göbekli Tepe mit der monumentalen, megalithischen Architektur befindet sich im Zentrum des Kerngebietes, wo herumziehende Jäger und Sammler sesshaft wurden.

In der Fotoausstellung werden Bilder der frühneolithischen Siedlung auf dem Göbekli Tepe gezeigt. Die gewaltigen Steinkreise aus monolithischen T-förmigen Pfeilern, die bis zu 5 m Höhe erreichen, sind bis heute ein Rätsel in der Archäologie.
Die Ausstellung wird durch eine wissenschaftliche Vortragsreihe begleitet. Deutsche Bergbau-Museum Bochum.

_Adresse: Am Bergbaumuseum 31, 44791 Bochum
_Dauer: Mittwoch, 30. Oktober 2019 bis Sonntag 01. März 2020
_Eintritt frei
_Öffnungszeiten: montags–freitags von 9:00–16:00 Uhr

Albert Speer in der Bundesrepublik
Foto: Deutsches Historisches Museum

Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit – Gastausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände Nürnberg

30. Oktober 2019 bis 26. Januar 2020

Albert Speer war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. Er zählte zu Hitlers engsten Vertrauten, 1942 wurde er Rüstungsminister. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Prozess zu zwanzig Jahren Haft. Nach seiner Entlassung konnte Speer durch zahlreiche Interviews und Publikationen seine bei Kriegsende entworfene und weiter ausformulierte Legende in die Öffentlichkeit tragen: Er hätte von den NS-Verbrechen nichts gewusst und sei, von der Aura Hitlers verführt, in Krieg und Judenmord unbeteiligt hineingeraten.

Die mit Unterstützung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin erarbeitete Ausstellung des Dokumentationszentrums lässt die Speer-Legende und damit auch den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit sichtbar werden. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage, warum Speers Geschichten in der BRD so lange und bei so vielen Menschen Resonanz fanden – auch noch, als die Forschung vieles längst widerlegt hatte.

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier.

Eine Gastausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.


Das DBM+

In einem eigenen Anbau, dem DBM+, zeigen wir auf 861 m2 immer wieder wechselnde Sonderausstellungen.

Unser Erweiterungsbau erhielt aufgrund seiner ungewöhnlichen Architektur diverse Auszeichnungen (2010 „Guter Bau“ vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Kreis Bochum, Hattingen, Witten; 2010 1. Preis Eccola-Award für die Fassade; 2011 „Guter Bau“ vom BDA auf Landesebene, NRW) und wurde 2013 für die große Nike nominiert.

Thematisch reichen unsere Sonderausstellungen von den Bereichen der Montanarchäologie über Bergbaugeschichte bis hin zu gesellschaftlichen Themen, wobei wir die Ausstellungen entweder in Eigenregie mit unseren Wissenschaftlern konzipieren und durch unsere Werkstätten realisieren oder bereits fertige Ausstellungen von Partnermuseen übernehmen.
Gern holen wir uns über diese temporären Ausstellungen auch immer wieder die Welt ins Haus – so wurden in der Vergangenheit beispielsweise Sonderausstellungen über Kasachstan oder Chile gezeigt, die sowohl Land und Kultur, als auch die landestypische Bergbaugeschichte veranschaulichten.

Informationen über die vergangenen Sonderausstellungen finden Sie in unserem Archiv der Sonderausstellung.

Anschrift

Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum

Zentrale
Tel +49 (234) 5877 0
Fax +49 (234) 5877 111

Besucherinformation
Tel +49 (234) 5877 126/128
(außer montags)

Öffnungszeiten

Mo
geschlossen
Di-Fr
08:30-17:00 Uhr
Sa-So, Feiertage
10:00-17:00 Uhr
01. Jan, 01. Mai, 24.-26. und 31. Dez
geschlossen

Letzte Grubenfahrt 15:30 Uhr
Letzte Turmfahrt 16:30 Uhr

Preise

Erwachsene
10,00 €
ermäßigt
5,00 €
Kinder unter 6 Jahren
freier Eintritt
Familienkarte
22,00 €
Jahreskarte
28,00 €
Familien-Jahreskarte
60,00 €
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