Silber in Nicht-Galenit-Erzen: Ein Arbeitspaket im ERC-Projekt "Silberisotope und der Aufstieg des Geldes"

Silber war das Hauptmetall des wirtschaftlichen Austauschs und der militärischen Finanzen in den alten Gesellschaften des Mittelmeerraums und des Nahen Ostens. Silberisotope werden dazu beitragen, die Monetarisierung dieser Gesellschaften zu quantifizieren, indem sie Ag-Mineralquellen, Münzstätten und ihre Haupttransferrouten identifizieren. Die in Lyon initiierte hochpräzise stabile Ag-Isotopenanalyse wird ein neues Licht auf die Herkunft der Silberprägung werfen. Dies liegt daran, dass Ag-Isotope im Gegensatz zu traditionell verwendeten Pb- und Cu-Isotopen, die Verunreinigungen oder Zusatzstoffe charakterisieren können, den tatsächlichen Wert der Münzprägung unterscheiden.

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OLBIA – Münzen aus einer griechischen Kolonie

Das Forschungsprojekt soll die Entwicklung, Produktion und Verwendung von Geld und Münzen in der griechischen Kolonie Olbia Pontike von der archaischen bis zur frühhellenistischen Zeit untersuchen und erstmals im Kontext der griechischen Kolonisationsbewegung bewerten. Dabei verfolgt es einen neuen interdisziplinären Forschungsansatz, der die Kernkompetenzen der Frankfurter Goethe-Universität zur Schwarzmeerarchäologie und zur antiken Numismatik sinnvoll bündelt und im Rahmen einer Pilotstudie zur Metallurgie mit dem ausgewiesenen Sachverstand des Bergbaumuseums in Bochum vereint.

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Eisenerze des Lahn-Dill-Typs

Die Eisenerzlagerstätten des Lahn-Dill-Typs treten in Zentral- und Südosteuropa vor allem im Devon und Karbon auf und bestehen weitestgehend aus Hämatit, sogenannte Roteisensteine.

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