METALLA

Über diese Zeitschrift

Der aus dem Lateinischen und Griechischen entnommene Ausdruck METALLA verweist auf Metalle, Mineralien und Bergbau, und bereits seit 1994 ist die Zeitschrift ein Informationskanal für die Bereiche Montanarchäologie, Metallurgie, Restaurierung und Denkmalpflege.

METALLA wird seit 2016 als eine referierte, zwei mal jährlich erscheinende englischsprachige Zeitschrift neu aufgelegt. Ihre Schwerpunkte sind die Montanarchäologie, Archäometallurgie, Archäometrie mit einem weiten Bezug zu Bergbau, Produktion, Handel und Konservierung von Metallen, Georessourcen und verbundene Denkmale. Die Ziele des Journals sind es, sowohl den Umgang mit Georessourcen in der Vergangenheit sowie die technologische und wirtschaftliche Entwicklung, die der Gewinnung und Verwendung dieser Ressourcen geschuldet sind, zu untersuchen, als auch die Methoden zur Präservierung und Dokumentation der materiellen Überreste, die diese Interaktionen und Entwicklungen nachweisen, zu durchleuchten.

Ein primäres Ziel der Zeitschrift ist es, die Kommunikation/Vernetzung innerhalb der Forschungsfelder Geowissenschaft, Montanarchäologie Archäometrie und Denkmalpflege zu fördern und den Weg für Kooperationen zur Konservierung und Erforschung (prä-)historischer Rohstoffgewinnung und –nutzung zu ebnen. METALLA ist ein Forum, auf dem neue analytische Ergebnisse, insbesondere aus technischen, technologischen, geochemischen und Herkunftsstudien, präsentiert und diskutiert werden können.


  • Das Bernstorfer Gold – ein Diskurs (Heft 24.2)

    Das Bernstorfer Gold – ein Diskurs (Heft 24.2)

    Die Goldfunde aus Bernstorf (Kopien) wurden in der Nähe einer spätbronzezeitlichen Struktur des Weilers von Bernstorf, Lkr. Freising in Bayern gefunden. Der Beitrag von Pernicka diskutiert die Gewichtung verschiedener Untersuchungsmethoden am Beispiel der Bernstorfer Goldfunde und thematisiert die Problematik, wenn die Ergebnisse naturwissenschaftlicher Untersuchungen nicht mit den erwarteten archäologischen Ergebnissen übereinstimmen. Foto: E. Pernicka.

  • Ganzheitlicher Ansatz für den alten Bergbau und die Archäometallurgie (Heft 24.2)

    Ganzheitlicher Ansatz für den alten Bergbau und die Archäometallurgie (Heft 24.2)

    Verwachsungen von Erzen: 1: polymineralisches Erz aus dem Bergbaugebiet Janjevo, Kosovo. 2: Erz, angereichert mit Chalcocit / Bornit aus dem Bergbaugebiet Oberhalbstein CH, Cotschens. 3: hypidiomorpher Pyrit aus Oberhalbstein CH, Crap Fess. 4: Pyrit, bereits durch Chalkopyrit ersetzt, Oberhalbstein CH, Avagna-Ochsenalp. In dem Artikel von Stöllner wird durch die Erörterung verschiedener Lagerstätten und Bergbaugebiete darauf hingewiesen, dass ein ganzheitlicher Ansatz zum Verständnis der alten Nutzung von Mineralvorkommen sowie eine umfassende Interpretation und ein enges und respektvolles Zusammenarbeiten aller beteiligten Disziplinen erforderlich sind. Foto: DBM, K. Westner (1), L. Reitmaier-Naef (2-4).

  • Tragbare Röntgenfluoreszenzanalyse: Fluch oder Segen (Heft 24.2)

    Tragbare Röntgenfluoreszenzanalyse: Fluch oder Segen (Heft 24.2)

    Tragbare Röntgenfluoreszenzanalyse ist vielfältig und gehört jetzt zu der Werkzeugkiste der Archäometallurgen. Der Beitrag von Pearce diskutiert die negativen Konsequenzen der aktuellen Popularität von tragbaren RFA. Er weist auf verschiedene Interpretationen von Archäologen und Kuratoren bezüglich der Natur und Bedeutung von pXRF-Analysen hin und erläutert die Missverständnisse, die diesbezüglich zwischen Materialwissenschaftlern und Archäologen bestehen. Foto: J. Kershaw.

  • Zinnisotopen in bronzezeitlichem Eurasien (Heft 24.2)

    Zinnisotopen in bronzezeitlichem Eurasien (Heft 24.2)

    Kassiteritkristall aus der Bretagne, Geologische Sammlung, Universität Heidelberg. Der Beitrag von Nessel, et al. diskutiert die Zinnisotopenanalysen von Bronzen aus dem 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. aus Mittel- und Südosteuropa sowie der Ägäis und Mesopotamien. Die Bronzen des 2. Jahrtausends zeigen im Allgemeinen eine andere Isotopenzusammensetzung als die des 3. Jahrtausends. Die vorgestellten Analysen deuten auf eine mögliche Neuorientierung der Austauschrouten im Europa des 2. Jahrtausends v. Chr. hin. Foto: B. Nessel.


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