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„Forschung auf Schicht“: Vortragsreihe zur Sonderausstellung

Grafik: Karina Schwunk

Die Vortragsreihe „Forschung auf Schicht“ begleitet die digitale Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“. Die Beiträge renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen finden jeweils online statt. Eine Anmeldung ist notwendig.

Die Termine im Überblick

Mi. 28.04.2021 | 18:00 Uhr
Vom Kopf bis Fuß zum Salzabbau gerüstet. Die Bergmannskleidung zur achämenidischen und sassanidischen Zeit.
Dr. Gabriela Ruß-Popa, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Österreichisches Archäologisches Institut, Wien

Mi. 12.05.2021 | 18:00 Uhr
Wat'n Schiss - Archäobotanische Spurensuche im Alltag unter Tage
Dr. Nicole Boenke, Ruhr-Universität Bochum

Mi. 26.05.2021 | 18:00 Uhr
Den Salzmännern unter die Haut geschaut. Biomedizinische Untersuchungen der Salzmumien von Zanjān (Iran)
Prof. Dr. Frank Rühli, Universität Zürich, und Dr. Lena Öhrström, Universität Zürich

Mi 09.06.2021 | 18:00 Uhr
Geoarchäologische Landschaftsrekonstruktion im Umland der Salzmänner
PD. Dr. Erich Draganits | Universität Wien
Geophysikalische Suche nach verschütteten Salzmännern und nach Trinkwasser
Prof. Dr. Rainer Herd, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Mi. 23.06.2021 | 18:00 Uhr
Jenseits von Wissenschaft – Aus Archäologie entsteht Kulturgüterschutz, Strukturentwicklung und ein digitales Labor
Dr. Natascha Bagherpour-Kashani, Archäologisches Museum Frankfurt

Die Teilnahmemodalitäten im Überblick

  • Dauer: ca. 90 Minuten
  • Onlineformat
  • Kosten: Eintritt frei
  • Anmeldung: erforderlich bis 12:00 Uhr des gleichen Tages unter: vortrag@tod-im-salz.de

Über die Sonderausstellung

Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien

07. April bis 08. August 2021

Ein toter junger Mann, ein antikes Salzbergwerk und eine archäologische Ausgrabung – sie stehen im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“. Die Ausstellung zeigt die archäologische Ermittlungsarbeit zu Katastrophen, die sich vor circa 2000 Jahren im heutigen Iran ereignet haben. Sensation im Salz! 1994 finden iranische Arbeiter im Salzbergwerk Douzlākh den mumifizierten Kopf eines Mannes. Bis heute wurden sieben weitere „Salzmänner“ gefunden. Der Älteste ist circa 2 400 Jahre alt. Die einzigartigen Funde bieten Einblicke in die vergangenen Lebenswelten von Bergleuten im antiken Persien.

Ein junger Mann ist mitsamt seiner Ausrüstung durch das Salz mumifiziert worden. Jahrelange archäologische Ermittlungsarbeiten eines internationalen Forschungsteams haben die Umstände seines Todes geklärt und rekonstruiert. In der Sonderausstellung verfolgen Sie seinen letzten Tag, werden durch eine Graphic Novel in die Ereignisse hineingezogen und erleben das Salzbergwerk von Douzlākh hautnah!

Weitere Infos unter: www.tod-im-salz.de

Die Ausstellung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Gerda Henkel Stiftung, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft.

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