Unter Berücksichtigung von aktuellen gesetzlichen Auflagen und geltenden Hygienestandards hat das Deutsche Bergbau-Museum Bochum den Besucherbetrieb wiederaufgenommen. Bitte melden Sie sich zu allen Führungen vorab an: telefonisch unter +49 234 5877-126 oder per Mail an service@bergbaumuseum.de (Di. bis Fr. zwischen 09:00 und 15:00 Uhr). Weitere Infos ...

„Schon gewusst?” im 3. Quartal 2020

Foto: Helena Grebe

Die Kurzführungen „Schon gewusst?“ stellen jeweils ein Exponat aus der Dauerausstellung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum in den Mittelpunkt. In einer Viertelstunde erzählen im dritten Quartal 2020 erneut Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen des Leibniz-Forschungsmuseums für Georessourcen wie facettenreich der Blick auf ein Objekt oder ein Forschungsgebiet sein kann.

Die Teilnahmebedingungen für die Kurzführungen im Überblick

  • Dauer: ca. 15 Minuten
  • Kosten: im Museumseintritt enthalten
  • Reservierung: erforderlich telefonisch unter +49 234 5877-220, per E-Mail unter service@bergbaumuseum.de oder vor Ort
  • Hinweis: Karten bitte max. 30 Minuten vor Führungsbeginn abholen, ansonsten erlischt die Reservierung
  • Treffpunkt: Info
  • Teilnahmebedingungen: max. Personenzahl 8 Teilnehmende, Maskenpflicht, Kopfhörer werden gestellt

Termine & Inhalte „Schon gewusst?“

Do. 30.07.2020 | 12:15 Uhr

Experimente in der Archäologie – Warum wir heute alte Öfen nachbauen

Hannah Zietsch, B.A., Forschungsbereich Archäometallurgie

Prähistorische Schmelzöfen nachbauen macht Spaß, dient aber eigentlich einem anderen Zweck: Per Experiment Theorien zur frühen Metallurgie zu überprüfen. Dabei werden von den Archäologen ausgegrabene Ofenreste zu vollständigen Anlagen rekonstruiert und mit bestimmten Erzen genutzt. Die so gewonnenen Metalle und Schlacken werden anschließend im Labor mit echten Fundstücken verglichen. Wie solche Experimente durchgeführt werden und was man aus den Ergebnissen alles lernen kann, erfahren Sie bei dieser Kurzführung.

 

Do. 13.08.2020 | 12:15 Uhr

Tierisch hell – Maulaffen und Prunkfrösche. Ein Blick auf das Geleucht der Bergleute

Dr. Lena Asrih, Forschungsbereich Bergbaugeschichte

Feuer war und ist eine wichtige Lichtquelle für Bergleute zur Beleuchtung ihres Arbeitsplatzes. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit wurde es auf unterschiedliche Art mit in die Bergwerke genommen. Wir gucken uns einige Beispiele für das sogenannte Geleucht aus alten deutschen Bergbaugebieten an und erfahren, was Ochse, Affe, Frosch und Kuckuck damit zu tun haben könnten.

 

Do. 27.08.2020 | 12:15 Uhr

Dem römischen Blei auf der Spur. Naturwissenschaft trifft Archäologie

Dr. Michael Bode, Forschungsbereich Archäometallurgie & Norbert Hanel, Universität zu Köln & Ruhr-Universität Bochum

Blei war in römischer Zeit ein wichtiges Gebrauchsmetall im Alltagsleben und die Bleigewinnung deshalb im Unterschied zu vorausgegangenen Kulturen ein bedeutender Wirtschaftszweig. Tausende Tonnen Blei wurden in Form von schweren Barren über Jahrhunderte hinweg quer durch das römische Reich über Meer, Fluss und Land transportiert. Diese Barren bergen zahlreiche Informationen über Produktion und den Handel von Blei, die durch die Zusammenarbeit von naturwissenschaftlicher Analytik und archäologischer Detektivarbeit entschlüsselt werden können.

 

Do. 17.09.2020 | 12:15 Uhr

Braunkohlentagebau – Ressourcenextraktion und „neue Landschaft“

Dr. des. Martin Baumert, Dr. Michael Farrenkopf, Dr. Regina Göschl & Dr. Torsten Meyer, Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok)

Ressourcengewinnung führt zu sichtbaren und unsichtbaren Veränderungen landschaftlicher Gegebenheiten. Offenkundig wird dies bei der Gewinnung von Braunkohlen im Tagebaubetrieb. Kippen, Halden und Restlöcher bilden Ausgangspunkte für „neue Landschaften“. Wir wollen erörtern, welche Konzepte für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft in wichtigen deutschen Braunkohlenrevieren diskutiert und erprobt wurden. Gibt es Lehren, die man aus Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft dieser Reviere ziehen kann?

 

Aktuelle Besucherinformation

Aufgrund der aktuellen Umstände kann es zu kurzfristigen Programmänderungen bzw. -absagen kommen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage und im Rahmen der Öffnungszeiten telefonisch beim Besucherservice: +49 234 5877-126 oder service@bergbaumuseum.de.

Hinweise zum Museumsbetrieb

Unter Berücksichtigung von aktuellen gesetzlichen Auflagen und geltenden Hygienestandards hat das Deutsche Bergbau-Museum Bochum den Besucherbetrieb wiederaufgenommen. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit den vom Coronavirus SARS-CoV-2 ausgehenden Infektionsrisiken gewährleisten zu können, wurden umfängliche Änderungen im Alltagsbetrieb umgesetzt. Bitte beachten Sie diese für Ihren Besuch.

Beratung & Buchung

Sollten Sie Interesse an individuellen Führungen oder Beratungsbedarf zu Vermittlungsaktionen im Deutschen Bergbau-Museum Bochum haben, bitten wir Sie Kontakt mit unserem Besucherservice aufzunehmen: +49 234 5877-220 (Di. bis Fr. zwischen 09:00 und 15:00 Uhr) oder service@bergbaumuseum.de.

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