Mi | 24.07.2024 | 15:00 Uhr
Erinnerungen aus dem Henkelmann: Unser Fördergerüst - Leben auf der Seilscheibe

Bereits 50 Jahre ragt das Doppelbock-Fördergerüst über dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum empor. Ursprünglich kennzeichnete es den Ort der Verbindung zwischen über und unter Tage auf der Zeche Germania in Dortmund-Marten. Im Rahmen der Diskussion um den Erhalt von Industriedenkmälern ist es in den 70er Jahren nach Bochum versetzt worden. Seither ist das ehemals größte Fördergerüst der Welt zum markanten Wahrzeichen der Stadt Bochum avanciert. Alle Jahre wieder muss der von Korrosion und Taubenmist geplagte Stahlkoloss saniert werden, um zu überdauern. Dieses große Sanierungsprojekt erstreckt sich über das gesamte Jahr 2024. Damit wir das Fördergerüst in dieser Zeitspanne nicht aus den Augen verlieren, widmet sich unsere Sonderausstellung „Doppelbock auf Museum“ vielen Aspekten des Gerüstes.

Jeder Stadtteil hatte damals seine Zeche. Wer erinnert sich noch an das Leben auf der Seilscheibe? Wie haben sich das Leben und die Kultur in den Stadtteilen verändert? Wo tauchen noch Erinnerungen an die gar nicht so alte Zechenvergangenheit auf? Rund um diese Aspekte lassen wir in der Reihe „Erinnerungen aus dem Henkelmann“ die Vergangenheit lebendig werden.

Die Erinnerungen aus dem Henkelmann richten sich an  Besuchende mit Interesse an einen historischen Aspekt mit aktuellem Bezug. Nach einem Besuch der Ausstellung treffen wir uns zu einem Gespräch in lockerer Runde.

  • Dauer: ca. 1,5 Stunden
  • Kosten: 5 € Eintritt
  • Anmeldung: erforderlich unter doerthe.schmidt@bergbaumuseum.de oder +49 234 5877-140
  • Teilnehmendenzahl: begrenzt