Digitale Lernplattform

Mit seiner digitalen Lernplattform lädt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum zur Nutzung eines innovativen Vermittlungsformates ein, das analoges Entdecken und digitales Erleben miteinander kombiniert. Die digitale Lernplattform bietet den Nutzenden eine dreistufige Form der Wissensvermittlung bestehend aus Vorbereitung, Museumsbesuch und Nachbereitung.

Für die Vor- und Nachbereitung des Besuchs stehen nach der Registrierung auf der Plattform kostenfreie Materialien zum Download zur Verfügung. Sie umfassen sowohl analoge Arbeitsblätter als auch ein eigens entwickeltes Online-Spiel: Das sogenannte „Entdecker-Spiel“ vermittelt auf spielerische Art und Weise Grundbegriffe des Bergbaus. Auf einer interaktiven Karte sind zudem die Orte der Bergbaugeschichte im Ruhrgebiet einsehbar.

Der Schwerpunkt des Vermittlungsformates liegt auf dem eigentlichen Museumsbesuch. Dazu sind die Lernplattform und die neue App des Deutschen Bergbau-Museums Bochum miteinander verknüpft. Die Schülerinnen und Schüler rufen vor Ort in der App die „Entdecker-Touren“ auf und werden nun selbst zu Entdeckerinnen und Entdeckern im Museum.

Die digitale Lernplattform entdecke.bergbaumuseum wurde in Anlehnung an die geltenden Schulcurricula konzipiert. Sie deckt insbesondere die Bereiche der Geschichts-, Politik- und Sozialwissenschaften ab und soll zudem eine Museums Literacy fördern.

Das Angebot wurde im Projekt Neue Wege der Kultur- und Technikvermittlung umgesetzt, das im Rahmen der Initiative Glückauf Aufbruch 2018 der Landesregierung gefördert wurde.

Weitere Informationen

Für den eigentlichen Museumsbesuch mit Schulklassen sind die digitale Lernplattform und die App des Deutschen Bergbau-Museums Bochum miteinander verknüpft und ermöglichen so ein digitales Erleben vor Ort.

Die Schülerinnen und Schüler entdecken gemeinsam mit einem virtuellen Tourguide den Rundgang „Steinkohle. Motor der Industrialisierung“. Dabei werden verschiedene Schwerpunkte gelegt:

  • mit einer Unternehmerin erkunden die Schülerinnen und Schüler die Frauengeschichte im Bergbau
  • mit einem Mediziner erforschen die Schülerinnen und Schüler die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten und die Gesundheit der Bergleute
  • mit einem Techniker erkunden sie die Arbeitswelt unter Tage
  • mit einem Geowissenschaftler nehmen die Schülerinnen und Schüler ihre Umwelt genauer unter die Lupe
  • mit einem Gewerkschafter erfahren die Schülerinnen und Schüler etwas über die Streikkultur und Migration im Bergbau

Die fünf Avatare repräsentieren fünf verschiedene Berufe mit ihren jeweils spezifischen Sichtweisen auf den Steinkohlenbergbau und die damit verbundenen historischen und aktuellen Themen in der Dauerausstellung. So entsteht ein facettenreiches Bild des Steinkohlenbergbaus in Deutschland am Beispiel des Ruhrgebiets.

Die Aufgaben sind als unterschiedliche Quizfragen gestaltet: Es gibt Multiple-Choice Aufgaben, Schätzfragen, Wahr-oder-Falsch-Antworten, Zuordnungsaufgaben und Foto-Challenges. Dabei sammeln die Schülerinnen und Schüler je nach richtiger Antwort Punkte. Als Abschluss erhalten sie – entsprechend ihrer erreichten Punktzahl – ein digitales Diplom, dass sie als „Schlepper“, „Hauer“ oder der höchsten Stufe „Steiger“ auszeichnet.

Die Rallye durch den Rundgang dauert ca. 45 Minuten. Sie ist für alle Schularten geeignet. Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum empfiehlt die Rallye für die Altergruppe zwischen 12 und 16 Jahren.

Mit einem Account können Sie den Besuch Ihrer Schulklasse im Deutschen Bergbau-Museum Bochum individuell planen, jeweils auf Ihr Unterrichtsfach und die Schulstufe zugeschnitten. Hier geht es zur Registrierung auf der digitalen Lernplattform.

Bitte melden Sie den Besuch Ihrer Gruppe auch über unseren Buchungsservice an, wenn Sie das Angebot buchen möchten. Wir helfen Ihnen gerne weiter und beantworten Ihre Fragen rund um Ihren Museumsbesuch: telefonisch unter + 49 234 5877-220 oder per Mail service@bergbaumuseum.de von Di. bis Fr. zwischen 09:00 und 15:00 Uhr.

Wenn Sie uns Feedback zur digitalen Lernplattform geben möchten, richten Sie dieses gerne an per Mail an: Dr. Miriam Höller, Abteilung Ausstellung & Vermittlung.

Kontakt

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