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Podiumsdiskussion: Industriekultur für wen?

„Industriekultur“ scheint eine Erfolgsgeschichte zu sein, zumindest im Ruhrgebiet. Und doch stellt sich auch hier, trotz der Omnipräsenz des industriellen Erbes, die Frage nach den langfristigen Herausforderungen und Konsequenzen des Strukturwandels. Im Rahmen einer internationalen Tagung gehen am 17. August um 19:00 Uhr im Dortmunder U Forschende und Kulturschaffende in den Austausch.

Oftmals noch problematischer gestaltet sich der Umgang mit der industriellen Vergangenheit in vielen anderen Ländern, in denen sich der Einschnitt der Deindustrialisierung vehementer und kaum unter dem Blickwinkel der Sozialverträglichkeit vollzogen hat. Wie kann an diese Erfahrungen erinnert werden und wie kann ein angemessener Umgang mit den auch langfristigen sozialen und politischen Konsequenzen solcher Transformationen aussehen? Zum Auftakt der Konferenz „Transnationalizing Deindustrialization Studies“ des internationalen Forschungsverbunds „Deindustrialization and the Politics of our Time“ (DePOT) diskutieren im Rahmen der Veranstaltung „Industriekultur für wen? Deindustrialisierung und die Politik der Gegenwart / Industrial Heritage for Whom? Deindustrialization and the Politics of our Time” Forschende und Kulturschaffende aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Kanada.

Die Podiumsdiskussion findet in deutscher und englischer Sprache statt. Es wird eine Simultanübersetzung geben.

  • Zeitpunkt: Mi. 17.08.2022 | 19:00 Uhr

  • Dauer: zwei Stunden, im Anschluss findet ein Empfang statt

  • Kosten: die Teilnahme ist kostenlos

  • Ort: Kino im U, Dortmunder U (Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund)

  • Anmeldung: nicht erforderlich

Eine Veranstaltung des Forschungsverbunds „DePOT – Deindustrialization and the Politics of our Time“ und des Dortmunder U.

Weitere Informationen zum Forschungsverbund DePOT unter Beteiligung des montan.dok finden Sie hier.