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Fördergerüst

Fördergerüst

Weit über die Grenzen Bochums hinaus ist das germaniagrüne Fördergerüst bekannt und sichtbar. Dabei kam es erst 1973 nach Bochum. Seither prägt es die Stadtsilhouette und zeigt schon von weitem den Weg zu uns.

Unser größtes Exponat befand sich ursprünglich an einem ganz anderen Ort: über dem Zentralschacht der Schachtanlage Germania in Dortmund-Marten. Entworfen von den renommierten Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, wurde das vollwandige Doppelbockgerüst 1943/44 errichtet.

Es galt seinerzeit mit einem Gewicht von 650 t, einer Höhe von 71,4 m und einem Durchmesser der Seilscheiben von 8 m als weltgrößtes Fördergerüst und war eine der modernsten und auch leistungsstärksten Fördereinrichtungen des deutschen Steinkohlenbergbaus, die noch bis 1971 in Betrieb war.

Von großem medialen Interesse begleitet, wurde das Gerüst nach Stilllegung der Schachtanlage Germania in Einzelteile zerlegt. Diese wurden mit einem Gewicht von bis zu 30 t mit Spezialtransportern nach Bochum gebracht. Es folgte eine mehrer Wochen andauernde Montage.

Heute können unsere Besucherinnen und Besucher über den Fahrstuhl in das Anschauungsbergwerk einfahren und die Aussichtsplattform in luftiger Höhe erreichen. Vom hieraus reicht der Blick dann weit über das Ruhrgebiet und die durch die Zechenlandschaft geprägte Metropole Ruhr.

2020 haben wir uns entschlossen, die Farben unseres Wahrzeichens in das Logo des Deutschen Bergbau-Museums Bochum aufzunehmen. Fördergerüst und Seilscheibe sind seitdem im übertragenen Sinn Bestandteile unseres Corporate Designs.

Technische Daten
  • Aufgebaut auf der Schachtanlage Germania, Dortmund-Marten: 1944
  • Wiederaufbau am Deutschen Bergbau-Museum Bochum: 1973
  • Höhenlage der Rasen-Hängebank Keller: ± 0,00 m (+ 84,00 m NN)
  • Gesamthöhe (ab Rasenhängebank): 71,40 m (+ 155,40 m NN)
  • Höhe bis zur oberen Seilscheibenbühne: >62,00 m (+ 146,00 m NN)
  • Höhe bis zur unteren Seilscheibenbühne: 50,00 m (+ 134,00 m NN)
  • Gesamtgewicht der Gerüstkonstruktion (einschließlich der übertägigen Führungskonstruktion des Aufzuges): rund 650 t
  • Seilscheibendurchmesser: 8,00 m

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