Unter Berücksichtigung von aktuellen gesetzlichen Auflagen und geltenden Hygienestandards hat das Deutsche Bergbau-Museum Bochum den Besucherbetrieb wiederaufgenommen. Bitte melden Sie sich zu allen Führungen vorab an: telefonisch unter +49 234 5877-126 (Di. bis Fr. zwischen 09:00 und 15:00 Uhr) oder per Mail an service@bergbaumuseum.de. Weitere Infos ...

Sonderausstellungen

Neben unserer Dauerausstellung mit den vier Rundgängen, dem Anschauungsbergwerk und dem Fördergerüst bieten wir unseren Besucherinnen und Besuchern regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Thematisch reichen diese von der Montanarchäologie über die Bergbaugeschichte bis hin zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen.

In enger Zusammenarbeit zwischen unseren Werkstätten und den Kuratierenden vermitteln wir auf diesem Wege die Ergebnisse aus wissenschaftlichen Projekten des Leibniz-Forschungsmuseums für Georessourcen in die Öffentlichkeit. Gern holen wir uns über diese temporären Ausstellungen die Welten des Bergbaus ins Haus. So wurden in der Vergangenheit beispielsweise Sonderausstellungen über Kasachstan oder Chile gezeigt, die sowohl Land und Kultur, als auch die landestypische Bergbaugeschichte veranschaulichten.

Neben der Vermittlung der Forschungsergebnisse unserer forschenden Bereiche übernehmen wir auch Ausstellungen von Partnermuseen.

Ein besonderer Raum für diese Vorhaben ist das DBM+, unser Sonderausstellungsbau. Hier können wir auf 861 m² immer wieder wechselnde Ausstellungen präsentieren. Unser Erweiterungsbau erhielt aufgrund seiner ungewöhnlichen Architektur diverse Auszeichnungen: 2010: „Guter Bau“ vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Kreis Bochum, Hattingen, Witten und 1. Preis Eccola-Award für die Fassade; 2011: „Guter Bau“ vom BDA auf Landesebene, NRW, 2013: Nominierung für die große Nike.

Informationen über die vergangenen Sonderausstellungen finden Sie in unserem Archiv der Sonderausstellung.

Archiv der Sonderausstellungen

Der DBM-Forschungsbereich Archäometallurgie zeigt vom Mittwoch, 30. Oktober 2019 bis Freitag, 27. Februar 2020 in enger Kooperation mit dem Türkischen Generalkonsulat Essen die Fotoausstellung „Göbekli Tepe und die ältesten Monumente der Menschheit“.

Göbekli Tepe, eine der wichtigsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre, befindet sich im Südosten der Türkei in einem Gebiet, wo vor gut 12.000 Jahren wesentliche Elemente unserer heutigen Zivilisation ihren Anfang nahmen. Gegen Ende der letzten Eiszeit vollzogen sich in Vorderasien mit dem Übergang vom Jäger- und Sammlertum zu der durch Sesshaftigkeit und Nahrungserzeugung bestimmten Lebensweise für die Menschen tiefgreifende Veränderungen, die eine neue Epoche, nämlich die neolithische Zeit der Menschheitsgeschichte einleitete. Göbekli Tepe mit der monumentalen, megalithischen Architektur befindet sich im Zentrum des Kerngebietes, wo herumziehende Jäger und Sammler sesshaft wurden.

In der Fotoausstellung werden Bilder der frühneolithischen Siedlung auf dem Göbekli Tepe gezeigt. Die gewaltigen Steinkreise aus monolithischen T-förmigen Pfeilern, die bis zu 5 m Höhe erreichen, sind bis heute ein Rätsel in der Archäologie.

Die Ausstellung wird durch eine wissenschaftliche Vortragsreihe begleitet.

  • Adresse: Haus der Archäologien, Am Bergbaumuseum 31, 44791 Bochum
  • Dauer: Mittwoch, 30. Oktober 2019 bis Freitag, 27. Februar 2020
  • Eintritt frei
  • Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 9:00–16:00 Uhr

Zur Ausstellungsseite gelangen Sie hier​​​​​​​.

Albert Speer war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. Er zählte zu Hitlers engsten Vertrauten, 1942 wurde er Rüstungsminister. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Prozess zu zwanzig Jahren Haft. Nach seiner Entlassung konnte Speer durch zahlreiche Interviews und Publikationen seine bei Kriegsende entworfene und weiter ausformulierte Legende in die Öffentlichkeit tragen: Er hätte von den NS-Verbrechen nichts gewusst und sei, von der Aura Hitlers verführt, in Krieg und Judenmord unbeteiligt hineingeraten.

Die mit Unterstützung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin erarbeitete Ausstellung des Dokumentationszentrums lässt die Speer-Legende und damit auch den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit sichtbar werden. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage, warum Speers Geschichten in der BRD so lange und bei so vielen Menschen Resonanz fanden – auch noch, als die Forschung vieles längst widerlegt hatte.

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier.

Eine Gastausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

Zur Ausstellungsseite gelangen Sie hier.

2018 ist »Schicht im Schacht«, dann endet der deutsche Steinkohlenbergbau. Mit dem Ende der Kohleförderung geht ein wichtiges Zeitalter nicht nur der deutschen, sondern der europäischen Geschichte zu Ende. Zweihundert Jahre lang hat die Förderung von Kohle die Wirtschaft weit über das Ruhrgebiet hinaus bestimmt. Der Bergbau prägte die Form der Industrie und der Infrastruktur, der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Soziallebens. Vor allem aber im Ruhrgebiet hat er die Arbeit, den Alltag und die Mentalität der Menschen stark beeinflusst. Doch Kohle war nicht nur der Treib- und Schmierstoff der Moderne und des Fortschritts, sie hat auch die Schattenseiten der Industrialisierung zu Tage gebracht.

In den architektonisch beeindruckenden Räumen der Mischanlage auf der Kokerei Zollverein in Essen präsentiert die Ausstellung eine faszinierende Zeitreise durch die geschichtlichen, technischen und kulturellen Dimensionen der Kohle. »Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte« ist eine Gemeinschaftsausstellung von Ruhr Museum und Deutschem Bergbau-Museum Bochum. Sie wird ermöglicht durch die RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative »Glückauf Zukunft!«.

Die Sonderausstellung bleibt dank eines virtuellen Rundgangs auch nach Ende der Laufzeit sichtbar. Zum virtuellen Rundgang kommen Sie hier.

Zur Sonderausstellungsseite „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ gelangen Sie über diesen Link.

Zum Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland werden im Ruhrgebiet viele verschiedene, thematisch aufgebaute Fotografie-Ausstellungen gezeigt. Sie haben zumeist einen historischen Hintergrund oder beschäftigen sich mit speziellen Schwerpunkten des Bergbaus. Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum präsentiert nun mit der Ausstellung „Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“ aktuelle Fotografien des gegenwärtigen Bergbaus und den darin arbeitenden Menschen.

Die Fotografien von Michael Bader wurden ursprünglich durch die RAG-Stiftung im Rahmen des Projekts „Glückauf Zukunft!“ beauftragt. Sie entstanden in den Jahren 2016/2017 auf den Zechen Auguste Victoria und Pluto sowie den noch aktiven Bergwerken Prosper-Haniel und Anthrazit Ibbenbüren in vielen verschiedenen Unternehmensbereichen der RAG Aktiengesellschaft. In Baders Serie „Oberirdisch“ entstanden so Fotos, die Mensch und Technik in ihrem Ist-Zustand zeigen und den aktuellen Steinkohlenbergbau repräsentieren. Als solches können sie heute schon als die historischen Aufnahmen von morgen interpretiert werden. Sie bilden einen Querschnitt durch den noch aktiven Steinkohlenbergbau. Michael Bader zeigt den Menschen in seinem Arbeitsumfeld, es sind intensive Momentaufnahmen mit Ewigkeitswert, verbunden mit persönlichen Biografien und trotzdem stellvertretend für einen eigenen Berufsstand und Industriezweig. Baders Fotos sind zeitgeschichtlich relevante Quellen im Abschiedsjahr vom Steinkohlenbergbau.

Der Künstler konzipiert und kuratiert die Ausstellung gemeinsam mit dem Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums Dr. Michael Farrenkopf.

Zur Sonderausstellungsseite „Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“ gelangen Sie über diesen Link.

Auch in der Zeit des Umbaus finden im DBM weiterhin Ausstellungen statt. Im Schwarzen Diamanten, dem DBM+, werden im November gleich zwei besondere Schauen eröffnet. In „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“ beschäftigt sich das Haus mit sich selbst: Ab dem 08. November haben die Besucher in diesem besonderen Ausstellungsprojekt die Möglichkeit, die Geschichte des DBM zu bereisen: Von seinen Anfängen bis in die Zukunft – Deutsches Bergbau-Museum Bochum, das bedeutet fast ein Jahrhundert Forschen und Ausstellen rund um das Thema Bergbau.

Die Ausstellungsmacher haben sich in der Konzeption mit zentralen Fragen des Umbruchs beschäftigt: Was waren wir? Wer sind wir? Wie werden wir sein? Die Schau zeigt, wie sich aus der Entwicklung einer Vision über die Planung einer konkreten Idee bis hin zur Durchführung ein Museum seiner Zukunft nähert. Durch ein Schlüsselloch kann der Besucher anhand ausgewählter Exponate auf die neuen Rundgänge „spinksen“. In der DBM-Lounge im Untergeschoss gibt es zudem die Gelegenheit, sich das DBM der Zukunft vorzustellen und den Ausstellungsmachern die eigenen Wünsche und Ideen mitzuteilen.

Zur Sonderausstellungsseite Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch gelangen Sie über diesen Link.

Die mehr als 100 Millionen Objekte in den Sammlungen der Leibniz-Forschungsmuseen sind ein immenser wissenschaftlicher Schatz, mit dem auch heute noch aktuelle Forschungsfragen beantwortet werden. Das zeigt die Ausstellung „8 Objekte, 8 Museen – eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen“, die erste gemeinsame Schau der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft.

Jedes der acht Museen präsentiert ein exemplarisches Objekt aus seiner Sammlung und gewährt damit beispielhaft Einblicke in seine Sammlungen und Forschungen. An jedem Museumsstandort wird das örtliche Objekt im Original zu sehen sein. Alle acht Exponate präsentieren sich auf dem vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) entwickelten interaktiven Computer-Tisch und werden auf mehreren virtuellen Ebenen mit ihrer Forschungsgeschichte erläutert.

Das DBM stellt für diese Ausstellung eines der frühesten und seinerzeit erfolgreichsten Instrumente zur Lebensrettung im Bergbau vor, das aus den Musealen Sammlungen des montan.dok stammt: den Dräger Rettungsapparat, Modell 1904/09 (Abb. 6). Viele Bergleute verdanken Geräten wie diesem ihr Leben, gleichzeitig steht es für grundlegende soziale Veränderungen im industriellen Bergbau.

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