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Sonderausstellungen

Neben unserer Dauerausstellung mit den vier Rundgängen, dem Anschauungsbergwerk und dem Fördergerüst bieten wir unseren Besucherinnen und Besuchern regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Thematisch reichen diese von der Montanarchäologie über die Bergbaugeschichte bis hin zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen.

In enger Zusammenarbeit zwischen unseren Werkstätten und den Kuratierenden vermitteln wir auf diesem Wege die Ergebnisse aus wissenschaftlichen Projekten des Leibniz-Forschungsmuseums für Georessourcen in die Öffentlichkeit. Gern holen wir uns über diese temporären Ausstellungen die Welten des Bergbaus ins Haus. So wurden in der Vergangenheit beispielsweise Sonderausstellungen über Kasachstan oder Chile gezeigt, die sowohl Land und Kultur, als auch die landestypische Bergbaugeschichte veranschaulichten.

Neben der Vermittlung der Forschungsergebnisse unserer forschenden Bereiche übernehmen wir auch Ausstellungen von Partnermuseen.

Ein besonderer Raum für diese Vorhaben ist das DBM+, unser Sonderausstellungsbau. Hier können wir auf 861 m² immer wieder wechselnde Ausstellungen präsentieren. Unser Erweiterungsbau erhielt aufgrund seiner ungewöhnlichen Architektur diverse Auszeichnungen: 2010: „Guter Bau“ vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Kreis Bochum, Hattingen, Witten und 1. Preis Eccola-Award für die Fassade; 2011: „Guter Bau“ vom BDA auf Landesebene, NRW, 2013: Nominierung für die große Nike.

Archiv der Sonderausstellungen

Vom 08. Juni bis 08. August 2021 können Besuchende die Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“ des Deutschen Bergbau-Museums Bochum vor Ort erleben. Die Ausstellung wurde bis zum 12. September 2021 verlängert. Sie wurde bereits am 07. April 2021 digital eröffnet und ist über www.tod-im-salz.de zugänglich. 

Die Ausstellung thematisiert die ‚Salzmänner von Zanjān‘. Diese im Salz mumifizierten Menschen wurden gemeinsam mit zahlreichen anderen Funden bei Ausgrabungen im antiken Salzbergwerk von Chehrābād entdeckt. Erleben Sie, wie Forschung funktioniert und zu welchen Ergebnissen sie gelangt. Eine Graphic Novel zeigt Leben und Tod des jungen Bergmannes – ‚Salzmann 4‘ – vor 2.400 Jahren. Die Ausstellung erlaubt Einblicke in vergangene Lebens- und Arbeitswelten. Entstanden ist die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Frankfurt, dem Iranischen Nationalmuseum Teheran und dem Salzmann und Archäologisches Museum Zanjān.

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Der Forschungsbereich Archäometallurgie des Deutschen Bergbau-Museums Bochum zeigt vom Mittwoch, 30. Oktober 2019 bis Freitag, 27. Februar 2020 in enger Kooperation mit dem Türkischen Generalkonsulat Essen die Fotoausstellung „Göbekli Tepe und die ältesten Monumente der Menschheit“.

Göbekli Tepe, eine der wichtigsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre, befindet sich im Südosten der Türkei in einem Gebiet, wo vor gut 12.000 Jahren wesentliche Elemente unserer heutigen Zivilisation ihren Anfang nahmen. Gegen Ende der letzten Eiszeit vollzogen sich in Vorderasien mit dem Übergang vom Jäger- und Sammlertum zu der durch Sesshaftigkeit und Nahrungserzeugung bestimmten Lebensweise für die Menschen tiefgreifende Veränderungen, die eine neue Epoche, nämlich die neolithische Zeit der Menschheitsgeschichte einleitete. Göbekli Tepe mit der monumentalen, megalithischen Architektur befindet sich im Zentrum des Kerngebietes, wo herumziehende Jäger und Sammler sesshaft wurden.

In der Fotoausstellung werden Bilder der frühneolithischen Siedlung auf dem Göbekli Tepe gezeigt. Die gewaltigen Steinkreise aus monolithischen T-förmigen Pfeilern, die bis zu 5 m Höhe erreichen, sind bis heute ein Rätsel in der Archäologie.

Die Ausstellung wird durch eine wissenschaftliche Vortragsreihe begleitet.

  • Adresse: Haus der Archäologien, Am Bergbaumuseum 31, 44791 Bochum
  • Dauer: Mittwoch, 30. Oktober 2019 bis Freitag, 27. Februar 2020
  • Eintritt frei
  • Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 9:00–16:00 Uhr

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Albert Speer war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. Er zählte zu Hitlers engsten Vertrauten, 1942 wurde er Rüstungsminister. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Prozess zu zwanzig Jahren Haft. Nach seiner Entlassung konnte Speer durch zahlreiche Interviews und Publikationen seine bei Kriegsende entworfene und weiter ausformulierte Legende in die Öffentlichkeit tragen: Er hätte von den NS-Verbrechen nichts gewusst und sei, von der Aura Hitlers verführt, in Krieg und Judenmord unbeteiligt hineingeraten.

Die mit Unterstützung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin erarbeitete Ausstellung des Dokumentationszentrums lässt die Speer-Legende und damit auch den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit sichtbar werden. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage, warum Speers Geschichten in der BRD so lange und bei so vielen Menschen Resonanz fanden – auch noch, als die Forschung vieles längst widerlegt hatte.

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier.

Eine Gastausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

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2018 ist »Schicht im Schacht«, dann endet der deutsche Steinkohlenbergbau. Mit dem Ende der Kohleförderung geht ein wichtiges Zeitalter nicht nur der deutschen, sondern der europäischen Geschichte zu Ende. Zweihundert Jahre lang hat die Förderung von Kohle die Wirtschaft weit über das Ruhrgebiet hinaus bestimmt. Der Bergbau prägte die Form der Industrie und der Infrastruktur, der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Soziallebens. Vor allem aber im Ruhrgebiet hat er die Arbeit, den Alltag und die Mentalität der Menschen stark beeinflusst. Doch Kohle war nicht nur der Treib- und Schmierstoff der Moderne und des Fortschritts, sie hat auch die Schattenseiten der Industrialisierung zu Tage gebracht.

In den architektonisch beeindruckenden Räumen der Mischanlage auf der Kokerei Zollverein in Essen präsentiert die Ausstellung eine faszinierende Zeitreise durch die geschichtlichen, technischen und kulturellen Dimensionen der Kohle. »Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte« ist eine Gemeinschaftsausstellung von Ruhr Museum und Deutschem Bergbau-Museum Bochum. Sie wird ermöglicht durch die RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative »Glückauf Zukunft!«.

Die Sonderausstellung bleibt dank eines virtuellen Rundgangs auch nach Ende der Laufzeit sichtbar. Zum virtuellen Rundgang kommen Sie hier.

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Zum Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland werden im Ruhrgebiet viele verschiedene, thematisch aufgebaute Fotografie-Ausstellungen gezeigt. Sie haben zumeist einen historischen Hintergrund oder beschäftigen sich mit speziellen Schwerpunkten des Bergbaus. Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum präsentiert nun mit der Ausstellung „Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“ aktuelle Fotografien des gegenwärtigen Bergbaus und den darin arbeitenden Menschen.

Die Fotografien von Michael Bader wurden ursprünglich durch die RAG-Stiftung im Rahmen des Projekts „Glückauf Zukunft!“ beauftragt. Sie entstanden in den Jahren 2016/2017 auf den Zechen Auguste Victoria und Pluto sowie den noch aktiven Bergwerken Prosper-Haniel und Anthrazit Ibbenbüren in vielen verschiedenen Unternehmensbereichen der RAG Aktiengesellschaft. In Baders Serie „Oberirdisch“ entstanden so Fotos, die Mensch und Technik in ihrem Ist-Zustand zeigen und den aktuellen Steinkohlenbergbau repräsentieren. Als solches können sie heute schon als die historischen Aufnahmen von morgen interpretiert werden. Sie bilden einen Querschnitt durch den noch aktiven Steinkohlenbergbau. Michael Bader zeigt den Menschen in seinem Arbeitsumfeld, es sind intensive Momentaufnahmen mit Ewigkeitswert, verbunden mit persönlichen Biografien und trotzdem stellvertretend für einen eigenen Berufsstand und Industriezweig. Baders Fotos sind zeitgeschichtlich relevante Quellen im Abschiedsjahr vom Steinkohlenbergbau.

Der Künstler konzipiert und kuratiert die Ausstellung gemeinsam mit dem Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums Dr. Michael Farrenkopf.

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Auch in der Zeit des Umbaus finden im DBM weiterhin Ausstellungen statt. Im Schwarzen Diamanten, dem DBM+, werden im November gleich zwei besondere Schauen eröffnet. In „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“ beschäftigt sich das Haus mit sich selbst: Ab dem 08. November haben die Besucher in diesem besonderen Ausstellungsprojekt die Möglichkeit, die Geschichte des DBM zu bereisen: Von seinen Anfängen bis in die Zukunft – Deutsches Bergbau-Museum Bochum, das bedeutet fast ein Jahrhundert Forschen und Ausstellen rund um das Thema Bergbau.

Die Ausstellungsmacher haben sich in der Konzeption mit zentralen Fragen des Umbruchs beschäftigt: Was waren wir? Wer sind wir? Wie werden wir sein? Die Schau zeigt, wie sich aus der Entwicklung einer Vision über die Planung einer konkreten Idee bis hin zur Durchführung ein Museum seiner Zukunft nähert. Durch ein Schlüsselloch kann der Besucher anhand ausgewählter Exponate auf die neuen Rundgänge „spinksen“. In der DBM-Lounge im Untergeschoss gibt es zudem die Gelegenheit, sich das DBM der Zukunft vorzustellen und den Ausstellungsmachern die eigenen Wünsche und Ideen mitzuteilen.

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Die mehr als 100 Millionen Objekte in den Sammlungen der Leibniz-Forschungsmuseen sind ein immenser wissenschaftlicher Schatz, mit dem auch heute noch aktuelle Forschungsfragen beantwortet werden. Das zeigt die Ausstellung „8 Objekte, 8 Museen – eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen“, die erste gemeinsame Schau der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft.


Jedes der acht Museen präsentiert ein exemplarisches Objekt aus seiner Sammlung und gewährt damit beispielhaft Einblicke in seine Sammlungen und Forschungen. An jedem Museumsstandort wird das örtliche Objekt im Original zu sehen sein. Alle acht Exponate präsentieren sich auf dem vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) entwickelten interaktiven Computer-Tisch und werden auf mehreren virtuellen Ebenen mit ihrer Forschungsgeschichte erläutert.

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum stellt für diese Ausstellung eines der frühesten und seinerzeit erfolgreichsten Instrumente zur Lebensrettung im Bergbau vor, das aus den Musealen Sammlungen des montan.dok stammt: den Dräger Rettungsapparat, Modell 1904/09 (Abb. 6). Viele Bergleute verdanken Geräten wie diesem ihr Leben, gleichzeitig steht es für grundlegende soziale Veränderungen im industriellen Bergbau.

 

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Showroom und Schauraum - 13 wissenschaftliche Sammlungen und Archive der Ruhr-Universität Bochum und des Deutschen Bergbau-Museums geben sich die Ehre.Nach dem großen Erfolg des boscol-Pop-up-Showrooms in der Einkaufsmeile Bochums ist die Ausstellung aus dem Blue Square, dem Haus der Ruhr-Universität in der Stadt, ins Museum gezogen.


In einer ungewöhnlichen Ordnung steht Kurioses und Exotisches hier neben Alltäglichem, Bekanntes neben Unbekanntem, Künstlerisches neben Technischem, Unikat neben Massenprodukt. Dieses Kaleidoskop macht neugierig auf die Welt der Dinge und animiert, Fragen zu stellen.
Ein Lookbook, das in der Ausstellung in zahlreichen Exemplaren ausliegt, erzählt Geschichten zu den Objekten, beantwortet so manche Frage und informiert über die Sammlungen. Wer noch mehr erfahren möchte, kann über QR-Codes spannende Hintergrundinformationen in Ton und Bild abrufen.
Wer die Menschen hinter den Sammlungen sehen und hören möchte, schaut sich ein interaktives Video an, das Studierende der RUB im you-tube-Format gedreht haben. Ein Geocaching bietet die Gelegenheit, den Heimatorten der Sammlungen nachzugehen.

Zur Sonderausstellungsseite Pop Up! - Eine Ausstellung der Bochum Scientific Collections (boscol) gelangen Sie über diesen Link.

Heute ziehen die Alpen jährlich unzählige Touristen an, denn die Anreise oder Überquerung mit Flugzeug, Bahn und Auto stellt kein Problem mehr dar. Doch das raue Klima und das schwierige Gelände haben die Erschließung der Alpen für lange Zeit zu einer Herausforderung gemacht.
Schon früh, nach dem Ende der letzten Eiszeit, begannen die Menschen, sich für die Schätze der Alpen zu interessieren. Anfänglich nutzten sie hauptsächlich die mineralischen Rohstoffe wie Feuerstein und Bergkristall. Später sorgten der Abbau und die Verarbeitung von Metallen wie Gold und Silber, aber auch Kupfer, Blei und Eisen für erheblichen Reichtum. Auch die Förderung des zu damaliger Zeit sehr teuren Salzes trug erheblich zum Wohlstand der Alpenbewohner bei. Hunderte Originalexponate von rund 40 Leihgebern aus Österreich, Italien und Deutschland geben einen Einblick in 10.000 Jahre Bergbau-, aber auch Menschheitsgeschichte in den Ostalpen. Nicht nur im Bergbau ging es dort immer wieder „bergauf“ und „bergab“.

Zur Sonderausstellungsseite Bergauf Bergab - 10.000 Jahre Bergbau in den Ostalpen gelangen Sie über diesen Link.

Ende 2018 endet eine deutsche Ära: Der subventionierte Steinkohlenbergbau in Deutschland ist dann Geschichte.Für das Fotoprojekt Keine Kohle mehr haben die beiden Düsseldorfer Fotografen Thomas Stelzmann und Wolf R. Ussler ehemalige Bergleute wieder auf den Boden ihres einstigen Pütts zurückgeholt und dort in Szene gesetzt. Grundlage der Bilder sind die Essenzen der Lebensgeschichten, die die Fotografen zusammengetragen und analysiert haben. Diese Geschichten offenbaren, welche Ereignisse und Begeben- heiten das Leben eines jeden Portraitierten geprägt und diesem Leben oft einen Sinn gegeben haben.

Ussler und Stelzmann arbeiteten oft gegen die Zeit: Manche Fotos entstanden unmittelbar vor oder gar während des Abrisses eines Bergwerks. Buchstäblich in letzter Minute wurden hier zwischen Abrissmaschinen die letzten Bilder eines Arbeitsplatzes gemacht, bei dem einst tausende Menschen in Lohn und Brot standen. Das Fotoprojekt will nicht nur dokumentieren und die Erinnerung an eine nahezu vergangene Industriekultur und den Einfluss auf die Menschen bewahren helfen. Es möchte auch den strukturellen Wandel der einstigen Zechenlandschaft vermitteln.

Zur Sonderausstellungsseite Keine Kohle mehr − Leben. Mit und nach der Kohle gelangen Sie über diesen Link.

Wer sich schon immer für Archäologie interessiert hat und sich etwas fragt, warum so wenig Holz in den Sammlungen ist oder wie man Jahrhunderte altes Eisen wieder »auf Hochglanz« bringt, der sei recht herzlich in diese Sonderausstellung eingeladen.

Archäologisches Holz und Eisen gehören zu den am schwierigsten zu konservierenden Materialien: Während sie im Boden mitunter Jahrtausende überdauert haben, beginnen sie häufig sofort nach der Bergung zu zerfallen. Holz schrumpft und zerreißt, wenn es unkontrolliert getrocknet wird, Eisen zerbirst quasi in Zeitlupe durch die neu beginnende voluminöse Korrosion in seinem Innern.

Diese besondere Problematik wurde im Rahmen des Forschungsprogramms KUR untersucht, einem Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut. Die Ausstellung, die federführend durch die Archäologische Staatssammlung München und das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz erstellt wurde, stellt nun erstmalig die Problematik um die archäologischen Materialien Holz und Eisen sowie die verschiedenen Lösungsansätze, die im Projekt behandelt wurden, auch für Laien verständlich vor.

Zur Sonderausstellungsseite Schrumpfendes Holz, wachsendes Eisen gelangen Sie über diesen Link.

Was haben der Eurotunnel, das Münchner Olympia-Stadion und die Bigge-Talsperre gemeinsam? Bei ihrem Bau kam maßgeblich in Bochum entwickelte Technik der Westfälischen Berggewerkschaftskasse (WBK) zum Einsatz. Dabei ist im Falle der Untertunnelung des Ärmelkanals „maßgeblich“ wörtlich zu verstehen. Das bei der WBK entwickelte Vermessungsgerät sorgte nämlich dafür, dass Franzosen und Briten nicht aneinander vorbei bohrten.

Die WBK und ihre direkte Nachfolgerin, die DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH (DMT-LB), feiern mit dieser Sonderausstellung ihr 150-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1864 wurde die WBK als zentrale Ausbildungs- und Wissenschaftsinstitution des Ruhrbergbaus gegründet. An den von ihr betriebenen Schulen wurden Generationen von Steigern und Berglehrlingen ausgebildet, während ihre zahlreichen Forschungseinrichtungen die wissenschaftlichen Grundlagen für den Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet lieferten. Die Bergbauindustrie lebte nicht nur von der körperlichen Arbeit der Bergleute, sondern erforderte immer auch technisches, naturwissenschaftliches und wirtschaftliches Verständnis. So wurde das Steinkohlenrevier auch zu einem „Wissensrevier“, in dessen Zentrum die WBK als Produzentin und Vermittlerin von Bergbauwissen stand.

Zur Sonderausstellungsseite Das Wissensrevier − 150 Jahre Westfälische Berggewerkschaftskasse/ DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung gelangen Sie über diesen Link.

Karl der Große und Harun al Raschid. Zwei charismatische Herrscher des Mittelalters, zwei Großmächte, zwei Leitfiguren eines neuen Zeitalters. Bei allen Unterschieden lassen sich auch viele Parallelen über Struktur, Herrschaftsform und Wertekanon zwischen beiden benennen. Beide Herrscher markieren nicht nur einen machtpolitischen, sondern auch einen zivilisatorischen Höhepunkt für die Völker ihrer Reiche.
Zwischen Aachen und Bagdad – 5000 km voneinander entfernt - entfalten die Künste und Wissenschaften eine glanzvolle Dynamik.


Am Beispiel des Silberbergbaus werden im Rahmen der Ausstellung unterschiedliche Techniken gezeigt, die zeitgleich im fränkischen und im abbassidischen Reich anzutreffen sind: Während zum Beispiel fränkische Bergleute in Melle (Frankreich) die Mineralien mittels Feuersetzen gewinnen, arbeiten persische Bergarbeiter in ar-Radrad (Yemen) ausschließlich mit Schlägel und Meißel.
Ein Vergleich des jeweiligen technischen und sozialen Kontextes erlaubt Rückschlüsse auf die historische Entwicklung des Silberbergbaus aus archäologischer Perspektive.

Zur Sonderausstellungsseite Silberpfade zwischen Orient und Okzident gelangen Sie über diesen Link.

Die Wanderausstellung "Wertvolle Erde" widmet sich den geologischen Rohstoffen, ihrer Entstehung, der Erkundung und Gewinnung sowie der Verwendung und Wiederverwertung jener Reserven, die die Erde uns zu bieten hat.


Dabei beantwortet sie viele Fragen: Wie und über welchen Zeitraum entstehen geologische Rohstoffe? Wie werden sie gesucht und gefunden? Wie und wo werden sie heute abgebaut? Welche Methoden gibt es, Lagerstätten sinnvoll und effektiv zu nutzen? Wo finden geologische Rohstoffe, insbesondere Erze, in der Industrie Verwendung und wie können diese Rohstoffe sinnvoll wiederverwendet werden?

Zur Sonderausstellungsseite Wertvolle Erde − Der Schatz im Untergrund gelangen Sie über diesen Link.

 

Im Wissenschaftsjahr 2013 verdeutlichte die Ausstellung „Zukunft leben – Die demografische Chance“ der Leibniz-Gemeinschaft auf anschauliche Weise, wie sich der demografische Wandel auf unser Leben auswirkt.

In neun Abteilungen wurde auf der Basis von Ergebnissen und Lösungsvorschlägen aus der Forschung gezeigt, wie wir morgen lernen, arbeiten, Familien bilden, altern und wohnen werden.

Zur Sonderausstellungsseite Zukunft leben – Die demografische Chance gelangen Sie über diesen Link.

Gemeinsam mit kasachischen Kollegen betreibt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum seit Jahren ein Forschungsprojekt vor allem zum alten Kupfer- und Zinnbergbau in Kasachstan. Hieraus entstand die Idee für ein Ausstellungsprojekt.

Auf 850 m2 Ausstellungsfläche wurde ein großartiges Land mit unterschiedlichsten Landschaften, freundlichen Menschen und vielen verschiedenen Kulturen aus Tausenden von Jahren vorgestellt. Mehr als 1000 direkt aus Kasachstan eingeflogene Originale aus 6000 Jahren Geschichte verdeutlichten den kulturellen Reichtum dieses riesigen Landes. Verschiedene multimediale Präsentationen ermöglichten es, näher in die Thematik einzusteigen oder sich einfach nur von der Schönheit des Landes und seiner Kultur berauschen zu lassen.

Zur Sonderausstellungsseite Unbekanntes Kasachstan – Archäologie im Herzen Asiens gelangen Sie über diesen Link.

Auf rund 800 m2 präsentierte das Deutsche Bergbau-Museum Bochum eine spektakuläre Ausstellung, das Ergebnis einer fast zehn Jahre lang dauernden, sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem chilenischen Bergbauunternehmen der CODELCO (Corporación Nacional del Cobre de Chile), einem Global Player.

Der Kupferbergbau in Chile hat in Europa unbekannte, gewaltige Dimensionen: er stellt heute fast 40 % des Weltbedarfs an Kupfer zur Verfügung.

Schwerpunkte der Ausstellung waren unter anderem der moderne Kupferbergbau in Chile, die wirtschaftliche Bedeutung des chilenischen Kupferbergbaus, die Stadt Sewell als UNESCO-Weltkulturerbe sowie die erfolgreiche Grubenrettung der 33 verschütteten chilenischen Bergleute in 2010.

Zur Sonderausstellungsseite Schätze der Anden – Chiles Kupfer für die Welt gelangen Sie über diesen Link.

Die Ausstellung zeigte einen Rundgang durch 750 Jahre Arbeits- und Lebenswirklichkeit der Knappen und Bergarbeiter.
Gespannt wurde der Erzählbogen vom Lederschuh eines Bergmanns aus der Zeit um 1000 n. Chr. bis zu einer Inszenierung zur gegenwärtigen Debatte über den "gläsernen Patienten".

Zur Sonderausstellungsseite Auf breiten Schultern – 750 Jahre Knappschaft gelangen Sie über diesen Link.

Glück auf! Ruhrgebiet – In diesem ureigensten Wortsinn unterstrich diese Sonderausstellung die besondere Bedeutung des Steinkohlenbergbaus für das Ruhrgebiet. Die Steinkohle war der Motor für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und hat so entscheidend zur Entwicklung und zum Wohlstand unseres Landes beigetragen.

In der chronologisch aufgebauten Ausstellung verzahnten sich historische, wirtschaftspolitische und technische Sichtweisen miteinander.

Zur Sonderausstellungsseite Glück auf! Ruhrgebiet − Der Steinkohlenbergbau nach 1945 gelangen Sie über diesen Link.

Am 10. März 2006 jährte sich zum 100. Mal die Bergwerkskatastrophe von Courrières (Nord-Pas-de-Calais), bei der 1099 Bergleute den Tod fanden. Es war eine der größten Katastrophen in der Bergbaugeschichte überhaupt.

Aus diesem Anlass veranstalteten deutsche und französische Historiker eine Ausstellung in der Martin-Opitz Bibliothek in Herne sowie vom 17.-19. März 2006 eine wissenschaftliche Tagung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum aus einem „transnationalen“ Blickwinkel.

Zur Sonderausstellungsseite Die Grubenkatastrophe von Courrières 1906 gelangen Sie über diesen Link.

Unser Museum feierte 2005 sein 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde eine Sonderausstellung zum Thema Versorgung und Handel mit Rohstoffen in der Späten Bronzezeit gezeigt. Dabei standen der Ostmittelmeerraum und seine Kulturen im Mittelpunkt.

Ausgangspunkt der Ausstellung bildet die Ladung eines vor gut 3300 Jahren vor der türkischen Küste bei Uluburun gesunkenen Handelsschiffs, das einen völlig neuen, einzigartigen Beitrag zum spätbronzezeitlichen Handel lieferte.

Zur Sonderausstellungsseite Das Schiff von Uluburun − Welthandel vor 3000 Jahren gelangen Sie über diesen Link.