FÜHLST DU?

Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick

Laufzeit: 10.02.2026 - 27.09.2026

Gräfin, Flüchtling, Nonne – Tisa von der Schulenburg (1903–2001) war vieles, vor allem Chronistin gelebter Würde. Ihre Biografie führt von Berlin und Paris über das Londoner Exil ins Ruhrgebiet und prägt ein Werk, das Menschen in Ausnahmesituationen zeigt – als Handelnde, nicht als Opfer.

Die Sonderausstellung „Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick“ verknüpft Leben und Werk zu einem Rundgang durch vier Themen: Bergbau, Holocaust, Flucht, Ausgrenzung. Gezeigt werden Zeichnungen, Holzschnitte und Plastiken. Aus über 5.000 Arbeiten werden auch selten gezeigte Werke ausgewählt.

Die Ausstellung lädt ein, Empathie als Haltung zu verstehen – hinzusehen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen.

„Tu Deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.“
Tisa von der Schulenburg

Wer war Tisa von der Schulenburg?

Elisabeth Mary Caroline Veronika Margarethe von der Schulenburg wurde am 7. Dezember 1903 in Bobitz Tressow geboren. Die Tochter eines preußischen Generals verbrachte bereits ihre Kindheit in London, Potsdam, Berlin und Münster. Ihr weiteres Leben und ihre künstlerischen Werke wurden schon früh von Veränderung und Neuanfang geprägt. Antrieb und Motivation für ihr künstlerisches Schaffen gewann Tisa von der Schulenburg stets aus eigenen Erlebnissen und einem hohen Maß an Solidarität.

Sonderveranstaltungsprogramm

Mit freundlicher Unterstützung von

RAG-Stiftung und Tisa von der Schulenburg Stiftung.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung!