„FahrRad statt Auto“: Verkehrswacht veranstaltet Aktionstag rund ums Rad vor dem DBM
Foto: Helena Grebe
Es ist ein bunter Blumenstrauß an Aktivitäten rund um den Drahtesel, den Guido Jabusch mit seinem Team der Bochumer Verkehrswacht zusammengestellt hat. Die Veranstaltung, für die Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Schirmherrschaft übernommen hat, wird von den Verkehrswachten Dortmund, Essen und Herne sowie der Landesverkehrswacht, unterstützt.
Vor Ort können Besucher zum Beispiel den toten Winkel, der für Radler vor allem beim Abbiegen lebensgefährlich sein kann, selbst erleben; ein Parcours für Kinder und Erwachsene ist im Angebot, ebenso ein Hochrad-Führerschein, Hör- und Reaktionstests sowie zwei Radfahrsimulatoren. Bei der Helmberatung können Besucher überprüfen lassen, ob alles richtig eingestellt ist, beim Helmcrash erleben, wie das Material den Kopf bei einem Sturz schützt. Es werden auch Helme verlost - die Einnahmen gehen an den Kinderhospizdienst Ruhrgebiet. Autor Ludger Vortmann wird berichten, wie er vom Auto aufs Rad umgestiegen ist.
An zahlreichen Infoständen der Verkehrswacht, der polizeilichen Verkehrsunfallprävention, der Stadt Bochum und der Bogestra erhalten Besucher Tipps und Anregungen zu den Themen Unfallvermeidung, Nahverkehr (mit und ohne Fahrrad) und Mobilitätsentwicklung. „Wir möchten sensibilisieren und Wissen vermitteln“, sagt Jabusch und schmunzelt. „Aber es soll natürlich auch Spaß machen.“
Wer schon bei der Anreise auf den Drahtesel setzen will, kann sich an einer der Sternfahrten beteiligen. Diese werden von den örtlichen Verkehrswachten der Städte Essen, Dortmund und Herne, der polizeilichen Verkehrsunfallprävention und teils vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) begleitet. Die Fahrt von Dortmund aus beginnt um 10.00 Uhr, Treffpunkt ist die U-Bahn-Station an der Westfalenhalle. Die übrigen Termine werden zeitnah bekanntgegeben.