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Internationale Tagung: Konservierungsforschung & Klimawandel

Foto: Can Stock Photo

Der Klimawandel bringt auch neue Herausforderungen für den Erhalt von kulturellem Erbe mit sich. Museen werden vor die Frage gestellt, wie sie ihre Sammlungen bestmöglich pflegen und erhalten können. Mit den zunehmenden Wetterextremen und der Verschiebung der Verbreitungsgebiete von Schädlingsarten werden die Herausforderungen noch größer. Eine internationale Tagung auf Einladung des Leibniz-Forschungsnetzwerks „Konservierung|Restaurierung“ beschäftigt sich nun mit entsprechenden Fragen und Forschungsinhalten.

Die internationale Fachtagung „Focus on Conservation 2022: Facing climate change“ wird sich vom 29. November bis 02. Dezember 2022 unter anderem mit nachhaltigem Schädlingsmanagement, dem Schutz von Kulturgut vor Auswirkungen des Klimawandels, dem Einsatz umweltfreundlicherer Konservierungsmethoden und dem Einfließen dieser Themen in die konservatorische Bildung befassen. Der Online-Austausch wird eine internationale Perspektive einnehmen und Beiträgen aus dem globalen Süden und Norden gleichermaßen eine Plattform bieten. Jedes Panel setzt einen Themenschwerpunkt und bietet Raum für fachlichen Austausch.

Veranstalter ist das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Konservierung|Restaurierung“, in dem zusammen mit den acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft auch das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, aktiv ist. Das Netzwerk kooperiert für die Tagung mit den University of Cambridge Museums. Die Tagung wird durch das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit Mitteln des Aktionsplan für Leibniz-Forschungsmuseen unterstützt.

Zum Programm und zur kostenfreien Registrierung geht es hier.

Über das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Konservierung|Restaurierung“

Das Leibniz-Forschungsnetzwerk bietet die Chance, über den Verbund der acht Forschungsmuseen hinaus auch andere Forschungseinrichtungen, ihr Wissen und ihre Verfahren, in die Aktivitäten zum Erhalt des kulturellen Erbes einzubinden und entsprechende Ansätze in einem frühen Stadium diskutieren zu können. Dies wird neue Lösungsansätze für die Fachcommunity bei Fragestellungen zu Objekten und Sammlungen bringen und helfen, bestehende Methoden zu optimieren. So versteht sich das Netzwerk als beratende Instanz und kompetenter Partner in einer vernetzten Forschungslandschaft.

Weitere Informationen zum Forschungsnetzwerk finden Sie hier.