Spätschicht im Juli: Vor Ort & online

Museumserweiterungsbau DBM+ in der Dämmerung

Museumserweiterungsbau DBM+ in der Dämmerung | Foto: Helena Grebe

Im Rahmen der Spätschicht im Juli, 01. Juli 2021, werden sowohl ein digitales Vermittlungsformat als auch analoge Führungen durch die Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“ angeboten. Das Museum mit den vier Rundgängen, dem Anschauungsbergwerk sowie dem Fördergerüst und die Sonderausstellung sind bis 20:30 Uhr geöffnet.

Ein toter junger Mann, ein antikes Salzbergwerk und eine archäologische Ausgrabung – sie stehen im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“. Die Sonderausstellung im DBM+ zeigt die archäologische Ermittlungsarbeit zu Katastrophen, die sich vor circa 2.000 Jahren im heutigen Iran ereignet haben. Der Besuch der Sonderausstellung ist im Museumseintritt enthalten.

Kurzführungen durch die Sonderausstellung „Tod im Salz“
18:00 & 19:00 Uhr

Sensation im Salz! 1994 finden iranische Arbeiter im Salzbergwerk Douzlākh den mumifizierten Kopf eines Mannes. Bis heute wurden sieben weitere „Salzmänner“ gefunden. Der Älteste ist circa 2 400 Jahre alt. Die einzigartigen Funde bieten Einblicke in die vergangenen Lebenswelten von Bergleuten im antiken Persien. Ein junger Mann ist mitsamt seiner Ausrüstung durch das Salz mumifiziert worden. Jahrelange archäologische Ermittlungsarbeiten eines internationalen Forschungsteams haben die Umstände seines Todes geklärt und rekonstruiert.

  • Dauer: ca. 40 Minuten
  • Kosten: 3 € zzgl. Eintritt
  • Anmeldung: erforderlich unter +49 234 5877-220 oder service@bergbaumuseum.de (Di. bis Fr. zwischen 09:00 und 15:00 Uhr) oder vor Ort an der Kasse. Karten bitte max. 30 Minuten vor Führungsbeginn abholen, ansonsten erlischt die Reservierung.
  • Teilnehmendenzahl ist begrenzt
  • Teilnahmehinweis: Maskenpflicht, Kopfhörer werden gestellt

Online: „Mit dem digitalen Rolls-Royce durch die dunklen Tiefen des hellen Salzes“
19:00 Uhr

Ausstellungen live und mit anderen Menschen zu erleben ist natürlich immer am schönsten – keine Frage. Für unsere Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“ haben wir aufgrund der aktuellen Lage jedoch auch ein virtuelles Angebot entwickelt – ganz ohne Maske und Abstandhalten müssen: Unser multiperspektivischer Rundgang. Hier können Sie durch die Ausstellung flanieren, Raumeindrücke in der Übersicht, aber auch von ganz Nahem erleben, Hörstationen abrufen und so in den Krimi über die teils jugendlichen Bergleute des Salzbergwerks von Douzlakh mit vielen Sinnen eintauchen. Der Montanarchäologe Nicolas Schimerl, M. A., der an der Ausgrabung sowie der Ausstellungsentstehung beteiligt ist und das digitale, hochwertige Online-Angebot mitgestaltet hat, wird Ihnen das Ausstellungskonzept und die ebenfalls einem Krimi ähnelnde Zusammenarbeit mit internationalen Projektpartnern anschaulich vermitteln. Es lohnt sich.

  • Dauer: ca. 45 Minuten
  • Onlineformat
  • Kosten: kostenfrei
  • Anmeldung: erforderlich bis 12:00 Uhr am Veranstaltungstag und vortrag@tod-im-salz.de
  • max. Personenzahl: 30 Teilnehmende

Die Ausstellung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Gerda Henkel Stiftung, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft.

 

SPÄTSCHICHT: DER LANGE DONNERSTAG IM DEUTSCHEN BERGBAU-MUSEUM BOCHUM

An jedem ersten Donnerstag im Monat laden wir zur spätSCHICHT ein. Bis 20:30 Uhr haben Sie dann Zeit, dem Museum einen Besuch abzustatten. Und für die entspannte Feierabendatmosphäre bieten wir bei jeder spätSCHICHT einen besonderen Programmpunkt an. Das Angebot reicht von Lesungen über Vorträge bis hin zu Konzerten, die unabhängig vom Museum besucht werden können.

letzte Grubenfahrt: 19:00 Uhr | letzte Turmfahrt & Kassenschluss: 20:00 Uhr

BESUCHERINFORMATION

Aufgrund der aktuellen Umstände kann es zu kurzfristigen Programmänderungen bzw. -Absagen kommen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage und im Rahmen der Öffnungszeiten telefonisch beim Besucherservice unter +49 234 5877-126. Bitte beachten Sie außerdem unsere aktuellen Hinweise für Ihren Besuch.

Besuchende mit Mobilitätseinschränkungen und Besuchende mit Kinderwagen werden in der aktuellen Situation gebeten, den Besucherservice anzurufen. Wir öffnen Ihnen die Tür und schalten den Aufzug frei: +49 234 5877-126

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