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Vom Boom zur Krise: Der deutsche Steinkohlenbergbau nach 1945

Foto: Lena Asrih | Foto: Lena Asrih

2. Workshop: Am 6. und 7. September trafen sich die Mitarbeiter/innen des von der RAG-Stiftung finanzierten Forschungsprojekts „Vom Boom zur Krise: Der deutsche Steinkohlenbergbau nach 1945“ mit den Kooperationspartnern der Ruhr-Universität Bochum und der TU Bergakademie Freiberg im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets zum zweiten Projektworkshop. Dieser ist Bestandteil einer Reihe von Workshops, die in den kommenden Jahren fortgesetzt wird, und die sich als Beitrag zur Etablierung einer strukturierten Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses am Deutschen Bergbau-Museum Bochum versteht.

Im Zentrum des Projekts stehen die tiefgreifenden ökonomischen, technischen, sozialen und kulturellen Umbrüche und Transformationen des deutschen Steinkohlenbergbaus nach 1945. Sie werden von sechs Doktoranden und zwei Postdoktoranden in eigenen Teilprojekten im Forschungsbereich Bergbaugeschichte, im Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) des DBM und am Institut für Technikgeschichte und Industriearchäologie der TU Bergakademie Freiberg untersucht.
Die Kooperationspartner begleiten das Forschungsprojekt fachlich, sie unterstützen die Arbeiten der Doktoranden und evaluieren in regelmäßigen Abständen die Arbeitsfortschritte. Wurden mit den Kooperationspartnern auf dem ersten Workshop die Konzepte der Dissertationen diskutiert, so thematisierte der zweite Workshop im so genannten Tandemverfahren einzelne, relevante Aspekte der Qualifizierungsarbeiten. Die Promovenden hatten zu den von ihnen gewählten Schwerpunkten ausgewiesene Experten eingeladen, die aus ihren Forschungsfelder und -interessen heraus die Vorträge der Doktoranden ergänzten, hinterfragten und tiefgehend diskutierten. Diese Konzeption des Workshops hat sich für alle Beteiligten als äußerst fruchtbar erwiesen, die Doktoranden konnten spezielle Aspekte ihrer Dissertationen einem interessierten und engagierten Kreis von Fachwissenschaftlern vorstellen und werden in ihrer weiteren Forschung von deren Impulsen profitieren.

Programm (pdf)

Weitere Informationen zum Pilotprojekt und den Teilprojekten der jungen DBM Wissenschaftler