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So | 30.10.2022 | 15:00 Uhr
Ein Hölzchen gab Licht

Priv.-Doz. Dr. Hartwig Büttner und Dr. Gabriele Körlin, Forschungsbereich Montanarchäologie

Eine Zeitreise durch sechs Jahrhunderte Entwicklung der tragbaren Grubenbeleuchtung am Beispiel des Harzer Bergbaus: Das Grubenlicht ist für die Arbeit der Bergleute in der ewigen Nacht des Berges überlebenswichtig. Entsprechend hoch war und ist die Bedeutung und Wertschätzung des Geleuchts. Der technische Wandel der Grubenbeleuchtung vollzog sich anfangs langsam – offene Unschlitt- und Öllampen wurden im schlagwetterfreien Bergbau vielerorts noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt. Einzelne Gestaltungsmerkmale historischer Grubenlichter erfuhren reviertypische Ausformungen und wurden zum Teil unter Verlust ihrer ursprünglichen Sinngebungen über Jahrhunderte tradiert. Spielte dabei Aberglaube eine Rolle? Dieser und vieler weiterer Fragen geht der Vortrag nach, in den Erkenntnisse aus mehr als drei Jahrzehnten Objekt-, Feld- und Archivforschung einfließen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe ANgeSCHNITTen der Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e. V.

  • Dauer: ca. 1 Stunde
  • Kosten: Eintritt frei
  • Veranstaltungsort: Sitzungszimmer
  • Anmeldung erforderlich unter: info@vfkk.de oder +49 234 5877-113
  • Teilnehmendenzahl begrenzt
  • Teilnahmehinweis: Bitte beachten Sie die Hinweise zu Ihrem Museumsbesuch.