So | 02.08.2026 | 15:00 Uhr
"Die Mahnwache auf Fürst Leopold in Dorsten. Schwester Paula als "Heilige Barbara des Ruhrgebiets"

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum zeigt seit Mitte Februar 2026 eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Fühlst du? Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick.“. Gräfin Elisabeth Mary Caroline Veronika Margarethe von der Schulenburg - als Gräfin geboren, zweimal geschieden und 1950 aus voller Überzeugung Nonne geworden - hat das vergangene Jahrhundert in allen seinen Facetten erlebt und kritisch über ihre ganz eigene Art der Kunst reflektiert. Ihre Werke sind Ausdruck von Kreativität und kritischem Geist. Die Sonderausstellung zeigt eine außergewöhnliche Frau und Künstlerin.

 

„Die Mahnwache auf Fürst Leopold in Dorsten. Schwester Paula als „Heilige Barbara des Ruhrgebiets“

  • Termin: Sonntag, 02. August 2026, 15.00 Uhr
  • Treffpunkt: Deutsches Bergbau-Museum Bochum (Start in der Sonderausstellung)
  • Eintritt: Kostenfrei

Anmeldung erfoderlich unter sabine.birnfeld@bergbaumuseum.de.

 

Das erwartet Sie:

Frau Petra Eißing, eine profunde Kennerin der Ordensschwester, spricht über das Leben von „Schwester Paula“ und ihre Aktionen bei der Mahnwache in Dorsten. Über die damaligen Rahmenbedingungen der Zechenschließungen sowie die gewerkschaftlichen Aktivitäten und Konsequenzen in diesem Kontext wird dann Herr Ludwig Ladzinski, langjähriger Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der heutigen RAG AG berichten. Um auch die betroffenen Familienmitglieder, Bergleute waren ja auch Ehemänner und Väter, zu Wort kommen zu lassen, wird Frau Vera Dwors als „Kind“ aus einer Bergmannsfamilie über ihre Erfahrungen sprechen. Den Abschluss, quasi den Blick in die Zukunft, bildet die Stellung­nahme eines jungen ausländischen Studierenden, Herrn Valentin Afalete Ntem, der über seine Beeinflussungen durch und Gefühle für den Steinkohlenbergbau erzählen wird. Fragen und Diskussionsbeiträge sind willkommen. Eine Bildergalerie mit Zeitungsausschnitten rundet die Information zur Mahnwache ab.

Nach den Beiträgen wird voraussichtlich wieder ausreichend Zeit zur Verfügung stehen, um mit den Vortragenden noch für weitere Fragen ins Gespräch zu kommen, sich die Bildergalerie mit Zeitungsausschnitten zur Mahnwache anzuschauen und auch die Ausstellung zu besuchen.