Amelia Hutchinson, Ph.D/M.Phil/M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Kurzvita & Werdegang
Amelia Hutchinson studierte Geschichte an der Universität Cambridge. Im Jahr 2025 reichte sie ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Medizinische Objekte und Wissen in Philipp Hainhofers Netzwerken, ca. 1590–1647” ein. Sie hat Artikel zu ihrer Master- und Doktorarbeit veröffentlicht und wurde dafür mit dem Preis „Artikel des Jahres” der Deutschen Geschichtsgesellschaft (2024) ausgezeichnet. In Bochum wird sie sich mit dem Konzept der „Warenfronten” befassen und der Frage nachgehen, ob es auf die Bergbaugemeinden des frühneuzeitlichen Ungarns (Slowakei) angewendet werden kann. Sie wird untersuchen, ob kulturelle, materiell-kulturelle und interdisziplinäre Forschungsmethoden unser Verständnis von Produktion, Handel und der Entwicklung des frühen globalen Kapitalismus verkomplizieren und erweitern können.
- Seit Juli 2025 – Wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Projekt „Commodity Frontiers in Eastern Europe: Environment and Societies at Global Risk, 16th-21th centuries (COMFREE)” am Teilprojekt „Mining Frontiers in the Kingdom of Hungary, 16th-18th centuries“.
- 2022-2025 – Doctor of Philosophy in Geschichte, University of Cambridge (Wissenschaftlicher Betreuer und Assistenzlehrer)
- Nov. 2023 bis Jan 2024 – Forschungsstipendium an der Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel
- Okt. 2023 – Forschungsstipendium (Leibniz-Cambridge Collections Fellow, Wert der Vergangenheit) des Deutschen Bergbau-Museums Bochum
- 2020-2021 – Master of Philosophy in Frühneuzeitlicher Geschichte, University of Cambridge
- 2017-2020 – Bachelor of Arts in Geschichte, University of Cambridge
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Profil
- Geschichte der Medizin, Gesundheit und des Körpers in der frühen Neuzeit
- Ressourcengeschichte und Materielle Kultur
- Bergbaugemeinden und der Zusammenhang zwischen Religion und Landschaften
- Händler und frühneuzeitliche Handelsnetze
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Mitgliedschaften und Gremienarbeit
- Associate Fellow of the Higher Education Academy (AFHEA)
- Renaissance Society of America (RSA)
- German History Society (GHS)
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Veröffentlichungen (Auswahl)
- “Subtle Bodies: Networks and Corporeality in Philipp Hainhofer’s Pomeranian Cabinet.” The Historical Journal (2025): 1–30.
- “‘Very Full of Details and Excellently Executed’: Materiality and Medicine in Hans Rottenhammer’s Painted Bodies.” German History (2024) 42:3: 311–333.